09.07.2019, 13:54 Uhr

Focus-Gesundheit stellt Liste vor Regensburger Universitätsmediziner zählen zu Deutschlands führenden Experten

(Foto: UKR / Klaus Völcker  )(Foto: UKR / Klaus Völcker )

„Mens sana in corpore sano.“ Ist unser Körper gesund und fühlen wir uns darin wohl, so wirkt sich das auf unseren Geist aus. Die aktuelle Ärzteliste des Magazins Focus-Gesundheit zeigt medizinische Experten auf, die dabei helfen können, das eigene Wohlbefinden zu steigern – darunter auch drei Regensburger Universitätsmediziner.

REGENSBURG Moderne Medizin macht vieles möglich. Schwere Erkrankungen können therapiert und lebensbedrohliche Verletzungen geheilt werden. Medizin kann aber noch viel mehr, sie kann ein Leben verändern und verbessern. Welche Möglichkeiten es gibt, wenn beispielsweise schiefe Zähne uns an einem befreiten Lachen hindern oder andere körperliche Makel ein unbeschwertes Leben erschweren, stellt die aktuelle Ausgabe des Magazin Focus-Gesundheit vor. Wenn die Medizin hier weiterhelfen soll, dann listet das am Dienstag, 9. Juli, erschienene Heft auch Deutschlands führende Experten in ihren entsprechenden Fachgebieten auf. Dabei auch drei Universitätsmediziner aus Regensburg für die Bereiche Implantologie, Kieferorthopädie und Plastische Chirurgie.

Ein gesundes Lachen, ein Leben lang

Muss ein kranker oder verletzter Zahn gezogen werden, klafft eine Lücke im Gebiss. Eine funktionelle und meist auch ästhetische Einbuße, mit der sich viele Patienten sehr unwohl fühlen. Zum Schließen der Lücke stellt ein Implantat in den meisten Fällen die beste Versorgungsmöglichkeit dar. Der Kunstzahn fühlt sich an wie ein eigener Zahn und hält bei richtiger Pflege bis zu zehn Jahre und mehr. Für ein gutes Ergebnis, muss aber von der Planung bis über den Eingriff und die Nachsorge alles sehr gründlich ablaufen. In guten Händen befinden sich Patienten hierfür bei Professor Dr. Dr. Torsten E. Reichert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Geschichtschirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR). Focus-Gesundheit weist Professor Reichert in der Ärzteliste aus, da er häufig von den eigenen Kollegen weiterempfohlen wurde. Auch fachlich kann er überzeugen. So setzt er Implantate sehr häufig und ist besonders bei komplizierten Eingriffen, beispielsweise wenn nach einer Tumorentfernung der Kieferknochen wiederaufgebaut werden muss, ein kompetenter Ansprechpartner. Am Universitätsklinikum Regensburg kann der Knochenaufbau mit Eigenknochen erfolgen, es können aber auch Knochentransplantate, zum Beispiel aus dem Becken, verwendet werden.

Ein Kieferorthopäde kommt nicht nur bei Jugendlichen zum Einsatz, wenn die Zähne in Reih und Glied gebracht werden müssen. Auch im Erwachsenenalter können sich die Zähne verändern. So bewegen sich Zähne durch eine sich ändernde Knochenstruktur, meist noch verstärkt durch Parodontitis. Die Folge können ein Schief- oder Engstand, Zahnlücken oder ein Fehlbiss sein, die ein Kieferorthopäde korrigieren kann. Auch für dieses Fachgebiet findet sich am Universitätsklinikum Regensburg ein Experte. Professor Dr. Dr. Peter Proff, Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie, wurde überdurchschnittlich häufig von Kollegen für die Ärzteliste empfohlen. Außerdem überzeugt er durch seine sehr aktive Forschungsarbeit, durch die sich Patienten sicher sein können, immer nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft behandelt zu werden. Professor Proff behandelt in seiner Ambulanz Patienten aller Altersgruppen und bietet alle modernen Therapieformen an.

Professor Reichert und Professor Proff arbeiten mit den anderen zahnmedizinischen Einrichtungen des UKR, der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, im Zahntraumzentrum Regensburg zusammen. Hier finden Patienten nach einem Zahnunfall kompetente Versorgung, die darauf abzielt, die eigenen Zähne möglichst ein Leben lang zu erhalten.

Plastische Chirurgie kann mehr

Mit dem Begriff „Plastische Chirurgie“ wird fälschlicherweise häufig nur die ästhetische Chirurgie verbunden. Doch das Fachgebiet leistet weitaus mehr. So können nach Tumorentfernungen, Verbrennungen oder anderweitigen Verletzungen die betroffenen Körperteile durch meist sehr komplexe mikrochirurgische Verfahren wiederhergestellt werden. Auch die Replantation entfernter Finger oder auch ganzer Extremitäten fällt in den Einsatzbereich der Plastischen, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet ist Professor Dr. Dr. Lukas Prantl, der in der Ärzteliste von Focus-Gesundheit für die Bereiche Plastische Wiederherstellungschirurgie, Brustchirurgie und Bauchdeckenstraffung genannt wird. Besonders hervorgehoben wird in allen Bereichen seine wissenschaftliche Publikationsleistung, die bestätigt, dass Professor Prantl am Puls der Medizin agiert. Außerdem wird er von ärztlichen Kollegen und Patienten gleichermaßen empfohlen.

In Regensburg leitet Professor Prantl das Hochschulzentrum für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie an den Standorten Caritas-Krankenhaus St. Josef und Universitätsklinikum Regensburg. Das Zentrum garantiert eine 24-stündige Notfallversorgung, die insbesondere bei der Replantation von Gliedmaßen entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Besonders in der Handchirurgie zeichnet sich das Regensburger Team um Professor Prantl aus und führt eines der wenigen international akkreditieren Handtraumazentren.

Umfangreiche Datenanalyse

Die Focus-Ärztelisten erfassen in regelmäßigen Abständen die führenden Spezialisten für verschiedene medizinische Fachbereiche. Dem Ranking zugrunde liegt eine durch Focus- Gesundheit in Auftrag gegebene bundesweite Studie. Kriterien für die Bewertung sind Empfehlungen durch Patienten und Kollegen, Interviews mit Medizinern, die Qualitätsberichte der Krankenhäuser sowie wissenschaftliche Leistungen, die anhand der Publikationen und der durchgeführten Studien bemessen werden.


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