02.07.2018, 15:16 Uhr

Spatenstich der BRK Tagespflege „Oase an der Burg in Wolfsegg“ – ein interkommunales Projekt der Seniorenbetreuung

(Foto: Fuchs/BRK )(Foto: Fuchs/BRK )

Wie können pflege- und betreuungsbedürftige Seniorinnen und Senioren in einwohnerschwächeren Gemeinden versorgt werden? Die Gemeinden Duggendorf, Holzheim am Forst, Kallmünz, Pettendorf, Pielenhofen und Wolfsegg zeigen wie es geht.

WOLFSEGG Im Landkreis Regensburg machen sich viele Gemeinden Gedanken darüber, wie zukünftig pflegebedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger heimatnah versorgt werden können. Besonders kleinere Gemeinden finden keine Betreiber von Pflegeeinrichtungen, weil der Anteil der Pflegebedürftigen in den jeweiligen Gemeinden zu gering ist. Eine Auslastung der Einrichtung sowie ein wirtschaftlicher Betrieb ist daher nicht möglich. Mit diesen Tatsachen wollten sich die sechs Gemeinden nicht zufrieden geben und verständigten sich auf ein interkommunales Projekt der besonderen Art. „Meine Bürgermeisterkollegen haben sofort zugestimmt, als ich ihnen die Idee einer Tagespflegeeinrichtung für sechs Gemeinden vorgeschlagen habe. Die Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden haben dieser Kooperation zugestimmt und man einigte sich auf den Standort Wolfsegg“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Pirzer.

Nach einer neunmonatigen Planungsphase war es nun endlich soweit. Am vergangenen Freitag, erfolgte der Spatenstich, an dem die Bürgermeister, der BRK Kreisgeschäftsführer Direktor Sepp Zenger und die Landrätin Tanja Schweiger teilnahmen. „Ich freue mich nun, dass wir mit der Baumaßnahme am Stettenschlag in Wolfsegg beginnen und dann ab Anfang 2019 den Betrieb aufnehmen können“, so BRK-Direktor Sepp Zenger.

Auch die Landrätin Tanja Schweiger zeigt sich beeindruckt von dieser gemeindeübergreifenden Kooperation: „Die Gemeinden Duggendorf, Holzheim am Forst, Kallmünz, Pettendorf, Pielenhofen und Wolfsegg handeln vorausschauend und schaffen gemeinsam eine Einrichtung der Seniorenbetreuung, die heimatnah pflegende Angehörige unterstützt und entlastet. Eine Versorgungslücke für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im nordöstlichen Landkreis wird damit geschlossen.“


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