29.06.2018, 10:38 Uhr

Platz drei Universitätsklinikum Regensburg gehört zu den besten Krankenhäusern Deutschlands

(Foto: UKR/Johannes Beutler )(Foto: UKR/Johannes Beutler )

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) belegt in dem aktuellen Ranking „Deutschlands beste Krankenhäuser“ des F.A.Z.-Instituts Platz drei unter den deutschen Universitätsklinika und Platz zwei unter den bayerischen Maximalversorgern. Das Ranking will Patienten die Entscheidung für ein Krankenhaus erleichtern.

REGENSBURG Jeder Mensch fällt täglich rund 20.000 Entscheidungen. Zu denen, die nicht leichtfertig getroffen werden, gehört im Krankheitsfall die Wahl der richtigen Klinik. In einer aktuellen Studie, über die die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) am 28. Juni 2018 berichtete, hat das F.A.Z.-Institut rund 1.900 deutsche Krankenhäuser analysiert. In dem darauf basierenden Ranking zeichnet das F.A.Z.-Institut das Universitätsklinikum Regenburg mit dem Zertifikat „Deutschlands beste Krankenhäuser“ aus. Unter den deutschen Universitätsklinika belegt das UKR hier Platz drei, unter den bayerischen Krankenhäusern der Maximalversorgung befindet sich das UKR auf dem zweiten Rang. Für das Ranking wurden sowohl die Qualitätsberichte der Krankenhäuser als auch subjektive Erfahrungen von Patienten ausgewertet. Das Ranking soll dabei helfen, die Vielzahl von Informationen zu deutschen Kliniken besser einordnen zu können.

„Am UKR leben wir unser Motto ‚Spitze in der Medizin. Menschlich in der Begegnung.‘ 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Die hervorragende Platzierung im F.A.Z.-Ranking trägt dieser Kombination aus universitärer Höchstleistungsmedizin und dem respektvollen Umgang mit unseren Patienten Rechnung. Wir sind stolz darauf, für die Menschen der Region Ostbayern eine solche Versorgung bereithalten zu können!“, freut sich Professor Dr. Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKR, über die gute Listung.

Basis der sachlichen Bewertung von rund 1.900 Kliniken durch das F.A.Z.-Institut bildeten die Qualitätsberichte, anhand derer die Häuser hinsichtlich Kompetenz, Pflegequalität, Service und Kontrollmechanismen analysiert wurden. Alle deutschen Krankenhäuser sind verpflichtet, regelmäßig einen Qualitätsbericht nach den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses zu erstellen, wodurch sich eine Vergleichbarkeit hinsichtlich der geprüften Kriterien ergibt. Der Qualitätsbericht enthält zum Beispiel Angaben zum Diagnose- und Behandlungsspektrum, zur Häufigkeit einer Behandlung, zur Personalausstattung, zur Anzahl der Komplikationen und zur Barrierefreiheit. „Als Universitätsklinikum und Krankenhaus der Maximalversorgung ist das UKR auf die Behandlung schwerstkranker und schwerstverletzter Patienten spezialisiert. Wie die Studie der F.A.Z. zeigt, arbeiten wir bei den hierfür notwendigen komplexen Strukturen und umfangreichen Leistungen, wie sie unser Qualitätsbericht detailliert aufführt, nach höchsten Qualitätsstandards“, erklärt Dr. Karl Huber, Leiter der Stabsabteilung Qualitätsmanagement des UKR.

Das Ranking „Deutschlands bestes Krankenhaus“ bezog neben den objektiven Kriterien des Qualitätsberichtes auch emotionale Aspekte in Bezug auf die Krankenhäuser mit ein, die anhand von Weiterempfehlungsrate und Patientenbewertungen erhoben wurden. Quellen für die Daten dieses sogenannten „Social Listening“ und des gezielten Monitorings von Bewertungsportalen waren der TK-Klinikführer, die Weisse Liste und Klinikbewertungen.de. Die Ergebnisse der sachlichen und der emotionalen Bewertung flossen zu jeweils 50 Prozent in das Endergebnis ein.


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