Trainingsprogramm „Skoll“
Die Caritas-Suchthilfe zeigt, wie man riskanten Konsum kontrolliert in den Griff bekommen kann

29.03.2018 | Stand 20.07.2023, 10:49 Uhr
−Foto: n/a

Wie findet man im Umgang mit Alkohol, Tabletten, Rauchen, Spielen oder einem anderen problematischen Konsumverhalten das richtige Maß? Wie kann man einen riskanten Konsum kontrollieren und wieder in den Griff bekommen? Die Caritas-Fachambulanz für Suchtprobleme in Regensburg bietet dazu das Selbstkontrolltraining „Skoll“ an.

REGENSBURG Darin lernen die Teilnehmenden an zehn Gruppenabenden, ihr Konsumverhalten einzuschätzen und zu verändern. Am Mittwoch, 18. April startet eine neue Gruppe unter der Leitung von Diplom-Pädagogin und Suchtexpertin Irmgard Pernpeintner. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 10. April möglich.

Das „Skoll“-Selbstkontrolltraining ist ein Trainingsprogramm für Menschen mit problematischem Konsumverhalten, die die Entstehung einer Abhängigkeit frühzeitig verhindern wollen. Im Verlauf des Kurses lernen die Teilnehmenden, ihren Konsum kritisch zu hinterfragen, den eigenen Standpunkt zu finden, sich richtig einzuschätzen und ein realistisches Konsumverhalten zu entwickeln. Bei „Skoll“ ist nicht festgelegt, ob der Weg des Einzelnen die Stabilisierung, die Reduzierung oder die Einstellung des Konsums ist.

In zehn Gruppensitzungen, immer am Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr, führt „Skoll“-Trainerin Irmgard Pernpeintner durch das Programm. Nach der Analyse des eigenen Konsumverhaltens werden machbare Ziele und Verhaltensalternativen entwickelt. Weitere Themen sind der Umgang mit Risikosituationen und sozialem Druck, Stressbewältigung und die Erarbeitung eines Krisenplans. Frauen und Männer aller Altersgruppen, die sich mit ihrem Konsum und ihrem Verhalten auseinandersetzen möchten, können teilnehmen. Der Kurs ist kostenlos. Ein Vorgespräch ist erforderlich.

Die Anmeldung zum Kurs läuft bis zum 10. April an der Caritas-Fachambulanz für Suchtprobleme Regensburg unter der Telefonnummer 0941/ 6308270. Mehr Informationen zu „Skoll“ gibt es im Internet unter www.suchthilfe-ostbayern.de.

Regensburg