25.10.2017, 12:33 Uhr

Aktion Rückenwind für Lungenkrebspatienten und Angehörige

Die Diagnose Lungenkrebs bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben der Patienten. (Foto: Ursula Hildebrand)Die Diagnose Lungenkrebs bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben der Patienten. (Foto: Ursula Hildebrand)

Am Samstag, 28. Oktober 2017, findet im Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ab 11 Uhr eine Informationsveranstaltung der „Aktion Rückenwind – Hilfe bei Lungenkrebs“ statt. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

REGENSBURG Sie richtet sich an Betroffene und ihre Angehörigen. Nach den Vorträgen können sich die Besucher mit Referenten, anderen Betroffenen und Angehörigen im persönlichen Dialog austauschen.  Zu der Veranstaltung lädt das Lungenkrebszentrum des Universitätsklinikums Regensburg in Zusammenarbeit mit der Aktion Rückenwind der Lilly Deutschland GmbH ein.

Wie geht man mit der Diagnose um?

Mit der Diagnose „Lungenkrebs“ wird von heute auf morgen bei den Betroffenen ein wahres Wechselbad der Gefühle ausgelöst: auf der einen Seite die Angst vor der Zukunft mit der Erkrankung, auf der anderen Seite die Hoffnung auf Hilfe durch medizinische Behandlung. Auch Angehörige leiden unter dieser schwierigen Situation und werden damit zu Mit-Betroffenen. Sie bekommen dieses Hin- und Hergerissensein hautnah mit – hinzu kommt die persönliche Unsicherheit, wie man mit so einer Diagnose umgehen kann.

Ein offener Umgang mit der Erkrankung sowie ein regelmäßiger Austausch zwischen Betroffenen und Ärzten ist daher wichtiger Bestandteil der Lungenkrebstherapie, damit Betroffene über die Behandlungsschritte gut aufgeklärt und in die Therapieentscheidung mit eingebunden werden. „Es ist wichtig, dass die Patienten sich gut aufgehoben fühlen und darauf vertrauen können, dass in ihrem Lungenkrebszentrum alle Spezialisten optimal zusammenarbeiten und sie die beste Therapie erhalten“, betont Professor Dr. Christian Schulz, Leiter des Lungenkrebszentrums am UKR.  Gleichzeitig möchte der Patient wissen, was er selbst dazu beitragen kann,  um seine Situation zu verbessern. Hier kommt den Themen „Komplementärmedizin und  Bewegung“ besondere Aufmerksamkeit zu.

Angst und Hoffnung

„Während einer Therapie bei Lungenkrebs stellt sich vielen Betroffenen häufig die Frage, was sie selbst tun können, um die Therapie zu unterstützen. Zu den Themen Bewegung und Ernährung gibt es dabei häufig Fragen“, weiß Prof. Dr. Schulz, „auf die wir mit der ‚Aktion Rückenwind‘ Antworten geben können.“ Neben fundierten Informationen sei aber, so Schulz, der persönliche Austausch mit anderen Betroffenen und Spezialisten wichtiger Bestandteil des Umgangs mit der Lungenkrebs erkrankung. „Wir freuen uns, dass wir allen Interessierten neben den Vorträgen auch Gesprächsinseln bieten können, bei denen Betroffene und Angehörige sich untereinander und mit den Experten des Lungenkrebszentrums austauschen können. Ein Infopark lädt zusätzlich dazu ein, sich weiter zu vielen Themen rund um die Krebstherapie zu informieren und individuellen Rat einzuholen.“


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