03.05.2018, 13:37 Uhr

10 Jahre Perinatalzentrum „Ein Fest für die Familienbande“


Im Zeichen der Familie stand am Samstag das Jubiläumsfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Perinatalzentrums (PNZ) Landshut in Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus Landshut-Achdorf und dem Kinderkrankenhaus St. Marien. Viele werdende Eltern, Paare mit Kindern und Interessierte informierten sich über die Themen rund um Geburtsvorbereitung, Entbindung und die ersten Jahre mit dem Kind.

LANDSHUT „Ein Perinatalzentrum ist eine hoch spezialisierte Einheit, in der Geburtshelfer, Kinderärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern eng zum Wohle der Neugeborenen, die einer besonderen medizinischen Versorgung bedürfen, zusammenarbeiten“, erklärte Dr. Reinhard Herterich, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Pädiatrie am Kinderkrankenhaus St. Marien, den anwesenden Gästen.

Im PNZ am Krankenhaus Landshut-Achdorf würden besonders Neugeborene aus dem westlichen Niederbayern, insbesondere Stadt und Landkreis Landshut, und dem östlichen Oberbayern, vor allem den Landkreisen Erding, Freising und Ebersberg, betreut werden. „In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 500 extrem kleine Frühgeborene unter 1500 Gramm Geburtsgewicht und zusätzlich Neugeborene mit Fehlbildungen, angeborenen Herzerkrankungen und Schwangere, die besonderer medizinischer Überwachung bedürfen, versorgt“, sagte Dr. Herterich.

Laut Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger wurden letztes Jahr 256 Kinder im PNZ versorgt.

Experten informierten am Nachmittag über die Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf und unter anderem über Ernährung und Sport in der Schwangerschaft, entwicklungsfördernde Pflege von Früh- und Neugeborenen, Schlaftraining bei Kindern, Naturheilkunde für Kinder sowie die Ernährung im ersten Lebensjahr.

Daneben gab es Infos rund um die Trage- und Tragetuchberatung, Infostände der Elternschule und der Hebammen, Kreißsaalführungen sowie einen Spielzeug-Flohmarkt.

Für die Kinder stand ein buntes Programm bereit: Kinderschminken, Ballonmodellage, Krabbel- und Kindergottesdienst und die Besichtigung eines Rettungswagens.


0 Kommentare