27.03.2019, 14:49 Uhr

Zeichen der Anerkennung Die 2.000. Ehrenamtskarte im Landkreis Kelheim geht an den Paintner „Helfer vor Ort“

Bernhard Steffl und Manuel Kopfmüller HvO Painten, Landrat Martin Neumeyer, Aaron Heinemann HvO, Gabi Schmid Zentrum für Chancengleichheit, Wolfgang Hesl, Kreisgeschäftsführer BRK Kelheim, Stephan Zieglmeier Leiter Rettungsdienst BRK. (Foto: Heinz Müller/Landratsamt Kelheim)Bernhard Steffl und Manuel Kopfmüller HvO Painten, Landrat Martin Neumeyer, Aaron Heinemann HvO, Gabi Schmid Zentrum für Chancengleichheit, Wolfgang Hesl, Kreisgeschäftsführer BRK Kelheim, Stephan Zieglmeier Leiter Rettungsdienst BRK. (Foto: Heinz Müller/Landratsamt Kelheim)

Die Bayerische Ehrenamtskarte, die auch im Landkreis Kelheim vom Landratsamt vergeben wird, ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für besonderes bürgerschaftliches Engagement. Sie gilt bayernweit und eröffnet zahlreiche Vergünstigungen bei Eintrittspreisen von Sehenswürdigkeiten und Museen, über Nachlässe bei Schwimmbädern und Apotheken bis hin zu attraktiven Preis-Nachlässen bei großen Marken und Herstellern.

LANDKREIS KELHEIM Als große Ehre sah es Landrat Martin Neumeyer, die 2.000. Ehrenamtskarte des Landkreises Kelheim gerade an einen „Helfer vor Ort“ überreichen zu können, sagte er bei der Überreichung an Aaron Heinemann, der seit vielen Jahren ehrenamtlich in der vom BRK-Kreisverband Kelheim getragenen Einrichtung „Helfer vor Ort“ in Painten tätig ist. Die Besetzung der HvO besteht aus ortsansässigen ehrenamtlichen Helfern des BRK, die geregelte Aus- und Fortbildungen absolvieren und bestens mit den aktuellen Richtlinien der Notfallmedizin und den dazugehörigen Kenntnissen über Einsatzequipment vertraut sind.

Aaron Heinemann trägt seit vielen Jahren in seiner freien Zeit als Helfer vor Ort in Painten dazu bei, die Überlebens– bzw. Genesungschancen von Notfallpatienten zu erhöhen. Die Helfer vor Ort beginnen erste medizinische Maßnahmen, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens bzw. des Notarztes zu überbrücken. So werden zum Beispiel Unfallopfer qualifiziert versorgt, richtig gelagert oder es werden notwendige lebenserhaltende Maßnahmen eingeleitet.

Die Leiterin des Zentrums für Chancengleichheit Gabi Schmid – im Landratsamt Kelheim zuständig für die Ehrenamtlichen – unterstrich bei der Überreichung der 2000. Bayerischen Ehrenamtskarte die hohe Bedeutung des Ehrenamts und den empathischen Einsatz vieler gerade im sozialen Bereich tätigen Freiwilligen, denn „ohne Sie wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer“, so die Ehrenamtsbeauftragte.


0 Kommentare