23.02.2018, 12:33 Uhr

Unglücksfälle Ehrenamtliche Helfer des BRK bildeten sich für den Betreuungsdienst weiter

(Foto: BRK)(Foto: BRK)

Bei Unglücksfällen wie Verkehrsunfälle, Überschwemmungen oder Evakuierungen gilt es für das BRK nicht nur, die Verletzten zu versorgen. Vielfach gibt es auch unverletzte, aber vom Schaden dennoch betroffene Personen. Die genannten Ereignisse führen dazu, dass sich die Betroffenen oftmals nicht mehr im gewohnten Maße selbst versorgen können. Diese Aufgabe fällt den Betreuungseinheiten des BRK zu.

KELHEIM Deswegen fand am Wochenende im BRK-Kreisverband Kelheim ein Grundlehrgang „Betreuungsdienst“ für 20 ehrenamtliche Helfer statt. Dieser ist Teil der Helfergrundausbildung und Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge in der „Laufbahn“ einer ehrenamtlichen Einsatzkraft.

Die beiden Ausbilder Werner Sitte (BRK Landshut) und Jos Pompetzki (BRK Kelheim) unterrichteten anschaulich und mit vielen praxisbezogenen Berichten aus dem Bereich des Betreuungsdienstes. Die Teilnehmer erlernten nter anderem die Durchführung sozialer Betreuungsmaßnahmen und das Eingehen auf die Betroffenen in unklaren Situationen. Um Verpflegungsstellen fachgerecht betreiben zu können, bekamen sie eine Gesundheitsbelehrung im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes.

Der Sonntag war von der praktischen Umsetzung der erlernten Theorie geprägt. Es wurde eine Essensausgabe aufgebaut und bei diversen Fallbeispielen unterschiedliche Szenarien eines Betreuungseinsatzes durchgespielt.

Kreisbereitschaftsleiter Bernhard Steffel bedankte sich bei den Ausbildern sowie den Teilnehmern für ihr ehrenamtliches Engagement in dieser Kernkompetenz des Roten Kreuzes.

Der BRK-Kreisverband sowie die Kreisbereitschaftsleitung gratulieren allen Teilnehmern zum erfolgreich abgeschlossenen Lehrgang und wünschen alles Gute für ihre Zukunft und viel Freude in der weiteren Tätigkeit beim BRK.


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