15.06.2020, 13:46 Uhr

Corona-Situation Mammo-Mobil ändert Route

Das Mammographie-Screening findet für Frauen aus Plattling und Umgebung in Deggendorf statt. Das Foto zeigt (v. l.) Janina Michalczyk, Elisabeth Schandl und Manuela Pangerl. Foto: Mammographie-Screening NiederbayernDas Mammographie-Screening findet für Frauen aus Plattling und Umgebung in Deggendorf statt. Das Foto zeigt (v. l.) Janina Michalczyk, Elisabeth Schandl und Manuela Pangerl. Foto: Mammographie-Screening Niederbayern

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat das Mammographie-Screening Niederbayern die Route des Mammo-Mobils geändert. Die fahrende Praxis kommt nicht wie geplant am 19. Juni nach Plattling, sondern fährt vom derzeitigen Standort Osterhofen nach Ergolding, um dort auszuhelfen.

Plattling. Frauen aus Plattling und Umgebung erhalten stattdessen eine Einladung in die Praxis „Die Radiologen“ in der Graflinger Straße in Deggendorf. „Brustkrebs-Früherkennung ist wichtig. Für uns hat es oberste Priorität, dass die coronabedingt ausgefallenen Termine so rasch wie möglich nachgeholt werden“, erklärt Dr. Margarete Murauer von der Praxis „Die Radiologen“. Sie ist zusammen mit ihrer Kollegin MUDr. Andrea Simkova von RADIO-LOG in Passau für die Umsetzung des Mammographie-Screenings in Niederbayern verantwortlich.

Strenge Hygienevorkehrungen an allen Standorten

Für die Frauen in Ergolding und Umgebung findet das Mammographie-Screening normalerweise im LAKUMED-Krankenhaus in Landshut-Achdorf statt. Weil die Klinik die Untersuchungen im April schon zu einem besonders frühen Zeitpunkt einstellen musste und das Screening dort derzeit erst langsam anfahren kann, braucht Landshut Unterstützung. In Deggendorf dagegen besteht die Möglichkeit, die Öffnungszeiten zu verlängern und auf Samstage auszudehnen. So werden zusätzliche Kapazitäten frei. „Wir bitten die Frauen in Plattling um Verständnis dafür, dass die Wege in dieser Ausnahmesituation etwas länger sind als sonst“, sagt Margarete Murauer. Sie unterstreicht, dass an allen Standorten die Screenings unter strengen Hygienevorkehrungen stattfinden. Die selbst mitgebrachte Maske solle schon beim Betreten der Praxis getragen werden, bei grippeähnlichen Symptomen sollen die Frauen den Termin verschieben.

Termine können verschoben werden

Eine Einladung zum Screening erhalten Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre per Post. Das Schreiben enthält Informationen zum Ablauf der Untersuchung und einen Terminvorschlag. Passt der Termin im Einladungsschreiben nicht, ist es ganz einfach, eine Alternative zu vereinbaren. Unter der Rufnummer 089/5454640200 kann man sich einfach einen neuen Termin besorgen. Das ist die Nummer der Zentralen Stelle in Bayern, die alle Termine des Screenings koordiniert. Sie ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr erreichbar. Mittwochs und freitags sind Terminvereinbarungen von 8 bis 12 und von 13 bis 15 Uhr möglich. Das gilt auch für Frauen, die noch keine Einladung bekommen haben. Alternativ steht das Online-Termin-Management unter www.ZentraleStelle-Bayern.de zur Verfügung. Die Zugangsdaten sind auf dem Einladungsbrief vermerkt.


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