03.08.2018, 10:44 Uhr

Stolzer Betrag Kraki sammelt 200.000 Euro für kranke Kinder

Freuen sich über zehn gute Jahre für den Förderverein der Deggendorfer Kinderklinik: Die neue Vorsitzende Hela Schandelmaier (v.l.), Chefarzt Dr. Michael Mandl, Brigitte Bretzendorfer, Linda Nowak, Dr. Heye Arends, Gisela Müller, Dr. Müller, die neue stellvertrende Vorsitzende Anna Eder, Anna-Maria Borufka, Michael Haller und Peter Volkmer. (Foto: Donauisar Klinikum)Freuen sich über zehn gute Jahre für den Förderverein der Deggendorfer Kinderklinik: Die neue Vorsitzende Hela Schandelmaier (v.l.), Chefarzt Dr. Michael Mandl, Brigitte Bretzendorfer, Linda Nowak, Dr. Heye Arends, Gisela Müller, Dr. Müller, die neue stellvertrende Vorsitzende Anna Eder, Anna-Maria Borufka, Michael Haller und Peter Volkmer. (Foto: Donauisar Klinikum)

Rund 200.000 Euro hat Anna Eder in zehn Jahren für kranke Kinder gesammelt. Unermüdlich hat sie sich dafür bei Kraki eingesetzt, dem Förderverein der Kinderklinik am Donauisar Klinikum. Für ihr großartiges Engagement dankte ihr Chefarzt Dr. Michael Mandl im Namen des ganzen Hauses und natürlich ganz besonders für die Kinderklinik. Jetzt wechselte sie mit ihrer Stellvertreterin Hela Schandelmaier die Position. Die Mitglieder wählten Schandelmaier zur Vorsitzenden und Eder zu ihrer Stellvertreterin. Das zehnjährige Bestehen des Fördervereins wird im kommenden Frühjahr mit einem Kinderfest gefeiert.

DEGGENDORF Zum Abschied bedankte sich Anna Eder bei vielen Unterstützern. Begeistert war sie von den vielen lokalen Firmen, die sich für die Kinder eingesetzt haben – beispielweise YIT (die jetzige Caverion), BMW, die Sparkasse, Kermi, Globus oder auch die Gärtnerei Hartmann, die jedes Jahr eine Aktion unterstützt. Viele Unternehmen hätten auch, statt ihren Kunden kleine Weihnachtsgeschenke zu machen, eine große Summe für kranke Kinder gespendet. Auch Vereine wie der FC Poppenberg, der Köcheverein und der Chorkreis Deggendorf sowie einige Pfarreien haben Geld für den Verein gesammelt.

Gerne erinnerte sich Eder auch an die Besuche der Mannschaft des Tenders Donau und an begeisternde Benefizkonzerte in der Asam Basilika in Osterhofen, die Bürgermeisterin Liane Sedlmaier vermittelt hat. Auch Einzelpersonen haben sich immer wieder für den Verein eingesetzt wie Bürgermeister Günther Pammer, der zu seinem 70. Geburtstag um Spenden bat. Mit großer Dankbarkeit in Richtung der engagierten Mitglieder blickte Eder auf viele Aktionen zurück, die der Verein selbst auf die Beine gestellt hat. Sie erwähnte mehrere Kuchenverkäufe in der Eingangshalle, die jährlichen Adventsaktionen und einen Ballonwettbewerb.

Stolz war sie auf die größeren und kleineren Anschaffungen, die mithilfe des Vereins getätigt werden können. Dazu zählt ein Bodenspielgerät, Gerät zur Aufzeichnung der Gehirnströme, die Einrichtung eines Elternzimmers, die Einrichtung eines Entspannungsraums im Sozialpädiatrischen Zentrum. Nicht vernachlässigt hat der Verein viele kleine Geschenke für Kinder im Krankenhaus – z. B. Tapferkeitsmedaillen nach einem Besuch in der Notaufnahme. „Wichtig ist, dass bei uns jeder Cent für die Kinder und ihre Familien verwendet wird und dass wir nichts bezahlen, was Aufgabe des Trägers ist.“

Die Vorstandswahlen führten zu recht wenigen Veränderungen. Liane Sedlmaier bleibt stellvertretende Vorsitzende, Susanne Siedersberger Schriftführerin und Stefan Swihota der Schatzmeister. Die Beisitzer heißen Dr. Heye Arends, Anna-Maria Borufka, Brigitte Bretzendorfer, Carina Haller, Susanne Karl, Gisela Müller, Linda Nowak, Günther Pammer, Jürgen Stern und Dr. Eva Tilgner. Die Prüfung der Kasse übernehmen weiterhin Michael Haller und Peter Volkmer.

Oberarzt Dr. Thomas Eckardt stellte die Bemühungen des Klinikums zur Gründung einer Kinderschutzgruppe vor. Dabei geht es im Kern darum, bei Kindern, bei denen der Verdacht einer Misshandlung besteht, ein standardisiertes Verfahren zu etablieren. Bei diesem soll einerseits die Situation des Kindes komplett erfasst werden und andererseits die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt allgemeingültig gestaltet werden. Für Hela Schandelmaier ist das eine „großartige Initiative“, die der Förderverein gerne unterstützen möchte.


0 Kommentare