24.10.2017, 10:18 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Gutes Beispiel Donauisar Klinikum wirbt für Grippeimpfung

Chefarzt Dr. Michael Mandl impft Vorstand Dr. Inge Wolff gegen Grippe – alles unter den wachsamen Augen der Chefärzte Prof. Dr. Stefan Rath (v.l.), Dr. Axel Menzebach, Dr. Walter Hanisch (Chefapotheker), Dr. Josef Huber und Prof. Dr. Siegfried Wagner. (Foto:Donauisar Klinikum)Chefarzt Dr. Michael Mandl impft Vorstand Dr. Inge Wolff gegen Grippe – alles unter den wachsamen Augen der Chefärzte Prof. Dr. Stefan Rath (v.l.), Dr. Axel Menzebach, Dr. Walter Hanisch (Chefapotheker), Dr. Josef Huber und Prof. Dr. Siegfried Wagner. (Foto:Donauisar Klinikum)

Klinik-Vorstand geht mit gutem Beispiel voran.

DEGGENDORF Herbstzeit ist Grippezeit. Eine Grippe wird durch Influenzaviren hervorgerufen. Die Viruserkrankung ist schnell übertragbar und kann schwere Erkrankungen wie Herzmuskel- oder Lungenentzündungen nach sich ziehen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Nur die Impfung schützt wirksam dagegen.

Um das Bewusstsein für diese Vorsorge bei seinen Mitarbeitern zu erhöhen und sie zur Impfung zu motivieren, wirbt das Donauisar Klinikum für die Impfung – in der eigenen Belegschaft und in der gesamten Bevölkerung. Mit gutem Beispiel ging Vorstand Dr. Inge Wolff voran, die sich von Dr. Michael Mandl, Ressortleiter Medizin und Pflege und Kinderarzt, piksen ließ.

„Die wichtigste vorbeugende Maßnahme, eine Grippeinfektion zu verhindern, ist und bleibt die Impfung. Unsere Mitarbeiter im Krankenhaus stehen in besonderem Maße in der Verantwortung - gegenüber den Patienten und gegenüber ihren Kollegen“, stellte Dr. Inge Wolff fest. Ziel ist es, dass sich Mitarbeiter gegen Influenza impfen lassen – und dadurch sich selbst, ihre Patienten und ihre Familien schützen. Die Impfung ist mittlerweile gut verträglich und schnell durchführbar – etwa direkt im Krankenhaus während der Arbeit. Die Bevölkerung kann sich natürlich an den jeweiligen Hausarzt wenden und die Bedeutung der Impfung besprechen.

Der Hintergrund ist ernst: Jährlich erkranken je nach Virustyp bis zu 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an Grippe. Während der Grippewelle 2015/16 kam es laut Robert-Koch-Institut zusätzlich zu mehr als 20.000 Todesfällen - vor allem bei älteren Menschen und bei Menschen mit anderen Erkrankungen. Deswegen betont Vorstand Dr. Inge Wolff: „Umso wichtiger war es uns, unsere Mitarbeiter zu motivieren, sich impfen zu lassen.“


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