11.04.2018, 14:26 Uhr

Max Gibis bei Gesundheitsmanagerin Nachwuchsgewinnung und Imagearbeit als zentrale Herausforderungen

MdL Max Gibis (r.) im Gespräch mit der Gesundheitsmanagerin der Gesundheitsregion plus Arberland Natalie Walter. (Foto: Gibis/PM)MdL Max Gibis (r.) im Gespräch mit der Gesundheitsmanagerin der Gesundheitsregion plus Arberland Natalie Walter. (Foto: Gibis/PM)

Seit dem 1. Mai 2015 darf sich der Landkreis Regen schon „Gesundheitsregion plus“ nennen. Der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege vergebene und geförderte Titel ist mehr als eine bloße Bezeichnung. Gefördert durch das Gesundheitsministerium arbeitet eine Geschäftsstellenleitung der Gesundheitsregionplus Arberland seit drei Jahren daran, die Gesundheitsversorgung im Landkreis zu verbessern, zu koordinieren und zu optimieren. Da die Themen medizinische Versorgung und Gesundheit immer mehr in den öffentlichen Fokus rücken, hat sich der Landtagsabgeordnete Max Gibis nun bei der derzeitigen Geschäftsstellenleiterin Natalie Walter am Gesundheitsamt in Regen über ihre Arbeit informiert.

REGEN In der öffentlichen Debatte hört man schon seit einiger Zeit die Stimmen, dass mehr Nachwuchskräfte für die Pflegeberufe, aber auch für die gesamte medizinische Versorgung im Hinblick auf die Altersstruktur an der angesiedelten Ärzte generiert werden soll. „Dass die Politik diese Herausforderung nicht verschlafen hat, sondern bereits seit Jahren mit Hochdruck an Lösungen arbeitet, zeigt die Etablierung von sogenannten Gesundheitsregionen sowie Gesundheitsregionen plus in Bayern“, so MdL Max Gibis. „Mit einer hauptamtlichen vom Gesundheitsministerium geförderten Gesundheitsmanagerin in vielen Landkreisen in Bayern vor Ort, können die Strukturen vor Ort angepasst, besser koordiniert und vor allem die anstehenden Aufgaben angepackt werden“, lobt Max Gibis die bisherige Initiative des Freistaates Bayern.

„Unsere Zielsetzung ist es, den Gesundheitszustand der Bevölkerung im Landkreis Regen, gerade auch im Hinblick auf die gesundheitliche Chancengleichheit, zu verbessern und die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu erhöhen“, beschreibt Natalie Walter ihre grundsätzlichen Aufgaben. „Dabei bemühen wir uns um die Optimierung der regionalen Gesundheitsversorgung mit allen seinen Facetten und sorgen für eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Gesundheitssystem.“ Konkret ist hier die Gesundheitsmanagerin der Gesundheitsregion plus „Arberland“ die Anlaufstelle für alle Beteiligten und koordiniert alle Initiativen zwischen den Gremien und Arbeitsgruppen.

Natalie Walter sieht sich aber nicht nur als Koordinierungsstelle zwischen den Beteiligten, sondern auch als Motor, um die Gesundheitsregion plus „Arberland“ auch künftig mit ausreichender medizinischen Versorgung aufzustellen. „Hier sehe ich vor allem Handlungsbedarf bei der Nachwuchsgewinnung für Pflegeberufe sowie auch bei den Ärzten. Neben geförderten Studien- und Praktika-Plätzen sehe ich vor allem bei der Imagearbeit noch viel Potential nach oben. Berufe in der Pflege beispielsweise sind deutlich attraktiver als in der öffentlichen Wahrnehmung transportiert wird“, erklärt die Gesundheitsmanagerin dem Abgeordneten.

Konkrete aktuelle Projekte sind der Pflegewegweiser für die Jahre 2018 und 2019. Die Broschüre mit dem Jahresschwerpunktthema Seniorengesundheit ist ein kostenloses Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Regen, in dem alle Anbieter von Pflegediensten, Kliniken, Sanitätshäusern und anderen Angeboten zu finden sind. „Außerdem haben wir die Gesundheitsmappe entwickelt. Finanziert über die BKK Faber-Castell & Partner sind in ihr alle gesundheitsrelevanten Daten eines Patienten enthalten, so dass alle Beteiligten im Gesundheitswesen vollumfänglich über den Patienten informiert sind und Fehl- oder Überdosierungen vermieden werden können“, so Natalie Walter.

Von der Politik wünscht sich die Gesundheitsmanagerin die Fortsetzung der Gesundheitsregion plus „Arberland“ über Dezember 2019 hinaus, wenn die anfängliche 5-jährige Förderperiode ausläuft. „Neben der Beibehaltung aller Fördertöpfe und Förderinitiative zur Stärkung der medizinischen Versorgung gerade im ländlichen Raum sowie des Gesundheitswesens insgesamt wünsche ich mir noch eine deutlich positivere Sprechweise unserer Politiker über die Pflegeberufe“, äußerte die Gesundheitsmanagerin noch einen Wunsch an MdL Max Gibis. Der Abgeordnete versprach, sich für die Fortführung der Gesundheitsregion plus „Arberland“ einzusetzen, gerade auch mit Hinblick auf die Bedeutung dieses Themas für die gesamte Bevölkerung.


0 Kommentare