18.10.2020, 08:11 Uhr

Notstrom fürs InnKlinikum Damit es bei OPs nicht plötzlich dunkel wird

Der Standortleiter der Kliniken Altötting und Burghausen, Oliver Keller, neben dem brandneuen Dieselaggregat, das im Keller des künftigen OP-Trakts installiert wurde. Foto: InnKlinikumDer Standortleiter der Kliniken Altötting und Burghausen, Oliver Keller, neben dem brandneuen Dieselaggregat, das im Keller des künftigen OP-Trakts installiert wurde. Foto: InnKlinikum

Notstromaggregat im Rohbau des künftigen OP-Trakts am InnKlinikum Altötting bereits installiert

Altötting. Das überdimensionale Dieselaggregat erinnert ein wenig an den Kinofilm „Das Boot”, es fehlt lediglich die klaustrophobische Enge eines U-Boots. Das 7,6 Tonnen schwere Gerät ist bereits im Keller des künftigen OP-Trakts des InnKlinikum Altötting installiert worden.

Es verfügt über eine Leistung von 1.000 Kilovoltampere und wird bei einem Stromausfall das Gebäude mit Energie versorgen. Gespeist wird das Aggregat aus einem 25.000-Liter-Tank. Für eine unterbrechungsfreie

Stromversorgung kommt zusätzlich ein leistungsfähiger Batteriepufferspeicher zum Einsatz.

Das Dieselaggregat ist bereits jetzt voll einsatzfähig, geht aber erst mit der Fertigstellung des Anbaus im zweiten Quartal 2021 in Betrieb und wird dann der bestehenden Nostromversorgung des InnKlinikum Altötting hinzugefügt.

Aktuell gewährleisten am InnKlinikum Altötting drei Dieselaggregate und mehrere Batteriepuffer die Versorgung bei einem Stromausfall. In wichtigen Bereichen, wie etwa den Operationssälen, dem Kreißsaal oder den Dialysebetten, ist die bestehende Notstromversorgung absolut unterbrechungsfrei. Bei mehreren Stromausfällen im Jahr 2019 sowie bei regelmäßigen Funktionstests, konnte die Notstromversorgung am InnKlinikum Altötting ihre Wirksamkeit beweisen.

Dies gilt natürlich auch für alle anderen Standorte des InnKlinikum.