29.01.2019, 16:30 Uhr

Großer Einsatz 3.596 Stunden leistete die BRK-Rettungshundestaffel in 2018

(Foto: Gunar Pohl)(Foto: Gunar Pohl)

Die Rettungshundestaffel musste im abgelaufenen Jahr in neun Landkreisen 18 Mal ausrücken

LANDKREIS. Im Rahmen ihres Jahresabschlusses ließ die Rettungshundestaffel jetzt das vergangene Jahr Revue passieren, in dem die HundeführerInnen der Staffel ein umfangreiches Programm absolviert haben. Von den 3.596 geleisteten Stunden wurde ein Großteil in die Ausbildung der Hunde investiert, insgesamt musste die Rettungshundestaffel im abgelaufenen Jahr 18 Mal ausrücken.

Alljährlicher Höhepunkt sind die Flächenprüfungen. Erst wenn ein Rettungshundeteam eine Prüfung nach DIN 13050 besteht, darf es in Einsätzen eingesetzt werden. Im Jahr 2018 konnte Sabine Karl wieder mit ihren beiden Aussie-Hündinnen die Prüfung ablegen und ist somit für zwei weitere Jahre ein geprüftes Rettungshundeteam. Die Rettungshundestaffel verfügt derzeit über vier geprüfte Rettungshunde. Weitere vier Mitglieder (Demmelhuber Günter, Mayer Christine, Eder Vicky und Stanzel Franziska) legten im Herbst eine Begleithundeprüfung (Gehorsamsübungen) beim Schäferhundeverein Burgkirchen- Emmerting ab – alle Vier erhielten sehr gute Bewertungen des Richters. Franzi Stanzel absolvierte erfolgreich ihre Sanitätsgrundausbildung und konnte seither die Suchteams im Einsatz unterstützen.

Weitere Höhepunkte waren gemeinsame Übungen und Trainings – sowohl kreisverbandsintern als auch übergreifend mit anderen BRK-Rettungshundestaffeln. An der THW-Übung „Flinke Helfer“ in Traunstein war die Rettungshundestaffel mit sieben Leuten und drei Suchteams vor Ort. Komplette Trainings-Wochenenden fanden im Raum Oberammergau und in Schöneben auf einem IRO-Gelände statt. Damit die Hunde für alle Einsätze in Wald und angrenzenden Flächen gerüstet sind, wurden 3.218 Stunden in die Ausbildung investiert.

Aber auch in Punkto „Öffentlichkeitsarbeit“ waren die Hunde unterwegs. Dazu gehörten etwa die „Erste-Hilfe-Kurse Hund für die Bevölkerung“, die Vorführungen in Seniorenheimen oder die Teilnahme am Tag der offenen Tür mit Blaulichttag im Feuerwehr Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Gendorf sowie am HvO-Tag in Reischach.

Der Piepser ging für die Rettungshundestaffel im Jahr 2018 insgesamt 18 Mal. Die Einsätze verteilten sich auf insgesamt neun Landkreise (Altötting, Bad Tölz, Berchtesgadener Land, Landshut, Mühldorf, München, Rosenheim, Rottal-Inn und Traunstein). Die Zahl der Einsatzstunden belief sich auf 127. Aufgrund der hohen Einsatzzahlen freuten sich die Mitglieder 2018 besonders über die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs. Bis dato mussten die Mitglieder nämlich zu Einsätzen jeweils ihre Privatautos verwenden. Nun steht ein Fahrzeug für bis zu neun Personen und vier Hunde zur Verfügung. Ein großer Dank gilt der Kreisbereitschaftsleitung, die das Projekt „Einsatzfahrzeug“ sehr stark unterstützte. Außerdem dem Kreisverband und der SEG IuK Altötting, allen voran dem Fachdienstleiter Florian Stiegler für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr.

Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Gerhard Tanfeld bedankte sich im Rahmen der Jahresabschlussfeier bei den Helferinnen und Helfern für das großartige Engagement im abgelaufenen Jahr.

Auf dem Foto - Freude über das gut verlaufene Jahr und das neue Einsatzfahrzeug (hinten v. l.): Gerhard Tanfeld (stellv. Kreisbereitschaftsleiter), Dominik Stanzel, Susi Döbeling, Gerlinde Döbeling, Günter Demmelhuber, Florian Stiegler (Fachdienstleiter SEG IuK), vorne v. l: Franziska Stanzel, Vicky Eder, Christine Mayer, Sabine Karl: Franziska Stanzel, Vicky Eder und Sabine Karl.


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