08.10.2020, 11:25 Uhr

Tolle Idee Wandersteine zaubern in Zeiten von Corona ein Lächeln ins Gesicht


Das Phänomen der Wandersteine gibt es schon etwas länger. Bunt bemalte Steine werden ausgelegt, wer sie findet, soll sie fotografieren und zum Beispiel bei Facebook posten. In Corona-Zeiten haben die kleinen, bunten Steinchen einen besonderen Hype erlebt. Ganze Steinschlangen wurden ausgelegt. Auch in Straubing wurde eifrig gemalt – und auch das Wochenblatt bekam einen eigenen Wanderstein!

Straubing. Was tun, wenn die Kids im Lockdwon zu Hause sitzen und anfangen, sich neben dem Homeschooling zu langweilen? Bianca Tauscher aus Straubing hatte die rettende Idee: Steine sammeln und bemalen! Schnell keimte die Idee auf, man könnte sich doch mit einem Wanderstein bedanken – bei Maskenschneiderinnen, bei der Corona-Station des Krankenhauses, beim Standesamt, beim Bäcker und dem Metzger nebenan, bei der Polizei, dem Personal der JVA, bei der Feuerwehr – und bei vielen anderen, die in der Lockdown-Zeit – und darüber hinaus – für ihre Mitmenschen da waren und sind.

Die Patchwork-Familie Tauscher zählt insgesamt neun Kinder zwischen sechs und 23 Jahren, sechs dieser Kinder waren während des Lockdowns zu Hause. Die Tauschers haben eine Wohnung mit Garten, so konnten die Kinder viel raus an die frische Luft. Doch irgendwann fällt einem die Decke auf den Kopf. Mutter Bianca, die bei Facebook in einer Wanderstein-Gruppe ist, hatte die Idee, Steine zu sammeln und zu bemalen. Letztlich wurde diese Steine als Dankeschön verschenkt. Auch beim Wochenblatt landete in der Geschäftsstelle solch ein liebevoll bemalter Stein. Am Mittwoch, 30. September, fanden wir ihn im Briefkasten. Und so, wie wir uns gefreut haben, ging es sicher vielen der Beschenkten.

Weitere Steine, die die Familie bemalt hat, werden ausgelegt, denn das ist die eigentliche Idee hinter den Steinen. Wer einen dieser bunten Steine findet, soll ihn fotografieren und in sozialen Netzwerken posten. Dann darf er ihn mitnehmen und an einer anderen Stelle wieder auslegen. Die Steine sollen wandern – über die sozialen Netzwerke kann man dann mitverfolgen, wo die Steinchen überall landen. In Straubing kann man Steine zum Beispiel beim Wünschebaum im Rosengarten des Laga-Geländes auslegen – das werden die Tauschers mit ihren Steinen auch tun. „Unsere Kinder freuen sich total, wenn die Steine gefunden und Fotos gepostet werden!“, berichtet Bianca. Und auch sonst findet man an allen möglichen Ecken kleine bunte Steine – in Blumenkübeln, auf Mauern oder auf Parkbänken zum Beispiel.

Nicht alle Steine aber wandern tatsächlich wieder weiter, das ein oder andere besondere Exemplar wird auch schon mal behalten und zu Hause in Ehren gehalten. So wird es auch mit unserem Wochenblatt-Stein sein, der nun in der Straubinger Geschäftsstelle einen Ehrenplatz bekommen! Wir sagen nochmal Danke für diesen tollen Stein!


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