19.03.2019, 17:50 Uhr

„Du sollst nicht töten“ PETA-Nonnen protestieren in der Straubinger Innenstadt

(Foto: Casdorf)(Foto: Casdorf)

Vertreter der Tierschutzorganisation PETA haben am Dienstagnachmittag in Straubing demonstriert.

STRAUBING Vor der Kirche St. Veit in der Straubinger Innenstadt haben am Dienstagnachmittag (19. März) zwei als Nonnen verkleidete PETA-Aktivisten gegen das Töten von Tieren und für eine vegane Ernährung demonstriert. Auf ihren Schildern war der Wortlaut des fünften Gebots („Du sollst nicht töten“) aus dem Alten Testament zu lesen. „Die ‚Nonnen‘ wollen daran erinnern, dass die Fastenzeit die Chance eröffnet, Gewohnheiten zu ändern“, erklärt Jens Vogt, Aktionskoordinator bei PETA Deutschland. „Daher appellieren wir an die Menschen, diese Gelegenheit zu nutzen, um alle tierischen Produkte von den Tellern zu verbannen und die christlichen Werte auch nach der Fastenzeit konsequent umzusetzen.“ PETA fordert stattdessen einen Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung und die Abkehr von Tierfabriken, Schlachthöfen und Fischernetzen, wo Tiere qualvoll zugrunde gehen.

Gut eineinhalb Stunden dauerte die Protestaktion in Straubing. In den kommenden Tagen sind PETA-Aktionen in weiteren bayerischen Städten, zum Beispiel in Passau, Landshut und Augsburg, geplant. Auch dort wollen Vogt und seine Mitstreiter für ein Umdenken bei den Essgewohnheiten werben. Die Kernbotschaft: „Tiere sind nicht dafür da, dass wir sie essen.“


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