13.03.2019, 09:19 Uhr

Schlimmer Wohnungsbrand Melanie und ihre Kinder haben ihr Zuhause verloren


Verheerender Wohnungsbrand in der Gemeinde Ascha (Lkr. Straubing-Bogen): Alleinerziehende Mutter sucht jetzt dringend eine Bleibe für sich und ihre

OBERNIEDERSTEINACH Melanie Franz ist am Boden zerstört: Die Wohnung der 36-Jährigen in der Gemeinde Ascha ist nur noch ein verkohlter Trümmerhaufen. Ein Brand hat ihr Zuhause zerstört – die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern steht vor dem Nichts.

Es ist Dienstagabend vergangener Woche, als sich gegen 22 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in Oberniedersteinach die Katastrophe ereignet. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts gerät in der Erdgeschosswohnung von Melanie Franz ein Staubsauger in Brand. Die Flammen breiten sich vom Flur rasend schnell aus. Es sind ihre Kinder Sophia (9) und Maximilian (6), die die tödliche Gefahr als Erste bemerken und lauthals Alarm schlagen. „Ich habe meine Kinder schreien hören“, erzählt die 36-Jährige, die bei Ausbruch des Brandes bereits zu Bett gegangen war.

Als sie aus dem Schlafzimmer in den Flur tritt, schlagen ihr bereits die Flammen entgegen, dichter Qualm steht in den Räumen. Der Weg zur Wohnungstür ist bereits versperrt. Der Mutter und ihren Kindern bleibt nur die Flucht aus dem Fenster. Die kleine Sophia alarmiert gedankenschnell über den Notruf die Feuerwehr. Bitter: Die Drei haben keine Chance mehr, zu ihrem Hund Lotti zu gelangen. Sie müssen den Mops-Mischling in dem Inferno zurücklassen.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften ist im Einsatz. Es gelingt den Feuerwehrleuten aus mehreren Gemeinden, den Brand zu löschen. Zum Glück bleiben Melanie Franz, ihre Kinder sowie weitere Bewohner des Wohnhauses unverletzt. Und auch Lotti ist wohlbehalten gerettet worden. Der Hund brachte sich offenbar unter einem Tisch im Wohnzimmer vor den Flammen in Sicherheit, bis er von den Rettungskräften ins Freie gebracht wurde.

Allerdings: Die Wohnung von Melanie Franz ist durch das Feuer und die Löscharbeiten schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Persönliche Gegenstände, Wertsachen, Spielzeug der Kinder – verbrannt, verkohlt, zerstört. Die Wohnung – bis auf Weiteres unbewohnbar! Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 80.000 Euro.

Die kleine Familie ist mit dem Schrecken davon gekommen, doch jetzt steht sie ohne Wohnung da. Die Kinder Sophia und Maximilian sind zunächst bei den Großeltern in Schwandorf untergekommen. Melanie Franz fand Unterschlupf bei ihrem (Noch-) Ehemann. Nur eine Notlösung, denn: Ihre Scheidung läuft, auch deshalb ist die 36-Jährige dringend auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Eine Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnung wäre ideal, im Raum Straubing oder im Landkreis Dingolfing-Landau, vielleicht ja sogar in der Nähe ihres Arbeitsplatzes in der Gemeinde Leiblfing, wo Melanie Franz als Lkw-Fahrerin beschäftigt ist.

Große Ansprüche an die Alternativ-Wohnung stellt sie nicht. „Ich bin mit allem zufrieden“, sagt sie. Nach dem Feuer-Schock ist das Wichtigste, möglichst schnell ein neues Zuhause für sich und die Kinder zu finden …


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