22.02.2019, 22:51 Uhr

„Unser Lied für Israel“ Gebürtige Straubingerin verpasst ganz knapp den Sprung zum Eurovision Song Contest

Lilly Among Clouds (hier bei der Generalprobe) musste sich beim ESC-Vorentscheid knapp geschlagen geben. (Foto: NDR/Julian Rausche)Lilly Among Clouds (hier bei der Generalprobe) musste sich beim ESC-Vorentscheid knapp geschlagen geben. (Foto: NDR/Julian Rausche)

„Lilly Among Clouds“ hat beim nationalen ESC-Vorentscheid ganz knapp den Sieg verpasst.

STRAUBING/BERLIN Für „Lilly Among Clouds“ hat es leider nicht ganz gereicht: Beim nationalen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2019 am Freitagabend in Berlin begeisterte die gebürtige Straubingerin Elisabeth Brüchner (29) Publikum und Experten - das ESC-Ticket löste aber das Duo „Sisters“.

 

Bei der Show in Berlin, die unter dem Motto „Unser Lied für Israel“ stand, überzeugte „Lilly Among Clouds“ mit ihrer geheimnisvoll-düsteren Indie-Pop-Nummer „Surprise“ das Publikum. Der ARD-Kommentator jubelte nach dem emotionsgeladenen Auftritt: „Wahrlich voller Überraschungen, vom leisen Wellenschlag bis zum Vulkanausbruch - mich erinnert Lilly an Kate Bush oder Tori Amos!“ Michael Schulte, der im letzten Jahr beim ESC für Deutschland Rang 4 geholt hatte, lobte: „Das hat sie unfassbar toll gemacht.“

 

Dennoch: Die Gesamtstimmen der Eurovisions- und der internationalen Experten-Jury sowie der TV-Zuschauer sahen das Duo Sisters mit ihrem Song „Sister“ knapp vorne. Sisters wird nun am 18. Mai beim ESC-Finale in Tel Aviv die schwarz-rot-goldenen Farben vertreten – und vielleicht nach Lena Meyer-Landrut 2010 („Satellite“) den ESC-Titel mal wieder nach Deutschland holen.


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