06.01.2020, 11:05 Uhr

Frontalzusammenstoß Unfalldrama im Landkreis Roth – 35-Jährige und zwei ihrer Kinder (9 und 12) sterben

(Foto: Alexander Auer)(Foto: Alexander Auer)

Am Sonntagnachmittag, 5. Januar 2020, ereignete sich auf der Bundesstraße B2 im Landkreis Roth ein tragischer Verkehrsunfall. Eine 35-jährige Frau verstarb noch an der Unfallstelle. Zwei unfallbeteiligte Kinder erlagen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

LANDKREIS ROTH Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 19-jähriger Fahrer eines VW-Transporters mit seiner 17-jährigen Beifahrerin gegen 17.30 Uhr die Bundesstraße B2 in Fahrtrichtung Nürnberg. Etwa auf Höhe der Ortschaft Wernsbach geriet das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Hier kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw Renault, in dem sich eine fünfköpfige Familie befand. Ersthelfer und Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Insassen aus den Fahrzeugen bringen. Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Versorgung der Verletzten.

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die 35-jährige Fahrerin so schwere Verletzungen, dass sie trotz sofort eingeleiteter umfangreicher Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Die im Fond des Fahrzeugs befindlichen Kinder, zwei Mädchen und ein Junge im Alter zwischen vier und zwölf Jahren, erlitten ebenfalls schwerste Verletzungen und mussten unter Reanimationsmaßnahmen in Krankenhäuser geflogen bzw. gebracht werden. Ein neunjähriges Mädchen und ein zwölfjähriger Junge erlagen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Gesundheitszustand des 35-jährigen Beifahrers sowie des vierjährigen Mädchens ist äußerst kritisch.

Der 19-jährige Fahrer des Transporters sowie seine 17-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert.

Zwei Rettungshubschrauber sowie ein Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes aus den umliegenden Gemeinden waren im Einsatz, darunter fünf Notärzte, ein Leitender Notarzt sowie circa zehn Rettungswagen.

Notfallseelsorger und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams übernahmen noch vor Ort die Betreuung der Ersthelfer sowie der Einsatzkräfte. Auf Anordnung der vor Ort befindlichen Staatsanwältin wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.


0 Kommentare