09.08.2019, 11:16 Uhr

Zugunsten der Leukämiehilfe Ein Charity-Lauf verbindet Straubing und Regensburg – Gäubodenfest meets Dult

Die Organisatoren freuen sich bereits auf den Lauf am 13. August. (Foto: Sophie Hepach)Die Organisatoren freuen sich bereits auf den Lauf am 13. August. (Foto: Sophie Hepach)

Eine sportliche Brücke zwischen dem Gäubodenfest und der Regensburger Dult – und das für einen guten Zweck! Am Dienstag, 13. August, werden mehrere Langstrecken-Läuferinnen und -Läufer die 50 Kilometer lange Strecke zwischen Straubing und Regensburg zurücklegen, um so Spenden für die Leukämiehilfe Ostbayern zu sammeln.

REGENSBURG Verbunden sind Regensburg und Straubing durch den Lauf der Donau. Doch was vereint die Städte noch? Beide Oberbürgermeister – Markus Pannermeyr aus Straubing und auch Joachim Wolbergs, derzeit suspendiert, aus Regensburg – sind in der Leukämiehilfe Ostbayern aktiv. So sei man auf die Idee gekommen, Regensburg und Straubing auf eine Weise zu verbinden, die über den geografischen Aspekt hinausgeht: mit einem Charity-Lauf. Es handle sich hierbei um eine „runde Geschichte“, so der Sportjournalist Armin Wolf, einer der Hauptorganisatoren. Die Teilnehmer, die überwiegend aus dem Armin-Wolf-Laufteam sind, seien von der Idee sofort begeistert gewesen.

Die Strecke teilt sich in mehrere Etappen mit fünf Wechseln. Startpunkt ist das Gäubodenfest in Straubing. Ein leerer Maßkrug und ein Schlegel dienen hier als olympische Fackel. „Die Strecke ist wunderbar“, betont Wolf. Die Läufer sind auf vielen Feldwegen unterwegs, fügt Rudi Obermeier, ebenfalls Mitglied des Organisationsteams, hinzu. Es gebe keine „kniffligen Punkte“ oder gefährliche Stellen. Während der vierten Etappe hat man sogar einen Blick auf die Walhalla. Ziel ist das Glöckl-Festzelt auf dem Dultplatz in Regensburg, wo dann das Dultbier der Brauerei Bischofshof verkostet wird. Die Gruppe der letzten Strecke zwischen der Armin-Wolf-Arena und dem Dultplatz besteht aus einigen bekannten Personen. So wird Armin Wolf persönlich die Laufschuhe schnüren, Thomas Zink, Geschäftsführer des DEZ, ist ebenfalls dabei. Sie müssen sich gegen Holly Zimmermann, die „Ultramarathon Mom“, beweisen.

Jeder der 50 Kilometer soll für 100 Euro „verkauft“ werden. Die Organisatoren appellieren an Unternehmer, Unterstützer und „Menschen wie Du und ich“, die die Leukämiehilfe unterstützen und ihre Ideen fördern wollen. Sollten weniger oder auch mehr als 50 Kilometer „verkauft“ werden, erklärte sich Festwirt und Initiator Alfred Glöckl bereit, nach oben aufzurunden. Auch anonyme Spenden sind möglich. Der 50-Kilometer-Lauf verbindet die beiden Volksfeste, ein Stück bayerische Kultur, mit einem Sportevent und dem Ziel, Gutes zu tun. Und das „muss keine Eintagsfliege sein“, sind sich die Organisatoren einig. Denn laufen verbindet!

Dr. Reinhard Andreesen, erster Vorsitzender der Leukämiehilfe, freut sich, dass der Lauf zugunsten der Leukämiehilfe stattfinden soll. Er bezeichnete das gesamte Organisationsteam, alle Sponsoren und Unterstützer sogar als „Familie“. Die Leukämiehilfe hat den Plan, ein Sport- und Bewegungszentrum für Krebskranke zu errichten.


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