24.03.2019, 13:32 Uhr

Neunjähriger auf dem Beifahrersitz Fahrer eines 326-PS-starken Sportwagens überholt ausgerechnet viel zu schnell eine Zivilstreife

(Foto: Rudolf Neu/PP Südosthessen)(Foto: Rudolf Neu/PP Südosthessen)

Weil er mutmaßlich seinen Sohn noch schnell zum Training bringen wollte, muss ein 46 Jahre alter Mann aus dem Kreis Groß-Gerau jetzt mit einem empfindlichen Bußgeld von 600 Euro, einem dreimonatigen Fahrverbot und zudem noch mit zwei Punkten in Flensburg rechnen.

OFFENBACH Einer zivilen „Provida“-Streife der Polizei fiel am Donnerstag, 21. März, gegen 17 Uhr, auf der Bundesstraße B3 zwischen dem Offenbacher Kreuz und Frankfurt-Sachsenhausen ein grauer Audi A7 auf, der augenscheinlich deutlich zu schnell unterwegs war. Nachdem der Fahrer des 326-PS-starken Sportwagens die Beamten überaus flott überholt hatte, schalteten diese die spezielle Videotechnik ihres Fahrzeugs ein, um das Geschehen zu dokumentieren. Dass ihr erster Eindruck die Polizisten nicht täuschte, ergab eine Geschwindigkeitsmessung von 190 Stundenkilometern – erlaubt sind an dieser Stelle gerade einmal 100 km/h. Die beiden Polizeibeamten gehen davon aus, dass womöglich der etwa neun Jahre alte Junge auf dem Beifahrersitz noch schnell zum Training gebracht werden sollte, zumindest trug er entsprechende Kleidung.

Hinweis: Ein Bild der Messung ist der Meldung beigefügt.


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