14.12.2020, 16:29 Uhr

Alle Teilnehmer werden angezeigt Corona-Party in Landshut von der Polizei aufgelöst

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Polizei löst Corona-Party am vergangenen Wochenende in Landshut auf!

Landshut. Die Polizei Niederbayern hat aufgrund der hohen Infektionszahlen auch am vergangenen Wochenende (11. bis 13. Dezember) verstärkt die Einhaltung der geltenden Corona-Beschränkungen kontrolliert.

Dabei führten die Beamten der niederbayerischen Polizei insgesamt über 2.000 Kontrollen im Zusammenhang mit den Corona-Beschränkungen durch und ahndeten insgesamt 228 Verstöße. „Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung sowie das Verbot des Konsums von Alkohol im öffentlichen Raum wurden überwiegend beachtet. Bei den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen bzw. Ausgangssperren war jedoch ein gewisser Schwerpunkt festzustellen, der alleine 203 Ahndungen umfasste“, so ein Polizeisprecher.

Am Sonntagnachmittag (13. Dezember) wurde der Polizeiinspektion Landshut eine „Corona-Party“ gemeldet. In einer Wohnung in Landshut feierten sieben junge Männer m Alter zwischen 18 und 26 Jahren. Sie stammten alle aus unterschiedlichen Haushalten. „Die Party wurde daher aufgelöst und gegen jeden Teilnehmer wurde eine Anzeige aufgenommen“, sagt ein Polizeisprecher.

Nach derzeitiger Regelung der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist in ganz Bayern das Verlassen der Wohnung nur aus den dort triftigen Gründen zulässig (Ausgangsbeschränkung). Sobald ein Landkreis bzw. eine kreisfreie Stadt eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 aufweist, tritt für die dortigen Bewohner u.a. zusätzlich eine nächtliche Ausgangssperre im Zeitraum von 21 bis 5 Uhr in Kraft. Ein Aufenthalt außerhalb der Wohnung ist dann nur noch unter den ebenfalls in der Verordnung angeführten strengeren Gründen erlaubt. Dies trifft derzeit auf einen Großteil der Landkreise und Städte in Niederbayern zu.

Die Polizei Niederbayern fordert die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben und die Vorgaben zu beachten. „Die Einhaltung der verordneten Maßnahmen wird durch die niederbayerische Polizei kontrolliert und Verstöße werden konsequent einer Verfolgung zugeführt“, heißt es in einer Pressemitteilung.


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