15.09.2020, 15:01 Uhr

7-Tage-Inzidenz steigt an Achterbahnfahrt der Corona-Zahlen in Landshut

Nachdem die Corona-Zahlen zuletzt gesunken waren, steigen sie am Dienstag wieder merklich an.  Foto: 123rf.comNachdem die Corona-Zahlen zuletzt gesunken waren, steigen sie am Dienstag wieder merklich an. Foto: 123rf.com

Es ist wie eine Achterbahnfahrt: Die 7-Tage-Inzidenz bezüglich der Corona-Fälle in der Stadt Landshut steigt wieder an, nachdem in den vergangenen Tagen ein rückläufiger Trend deutlich bemerkbar war.

Landshut. Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Landshut ist aufgrund der Nachmeldungen vom Wochenende am Montag, 14. September, wieder spürbar gestiegen, meldet die Stadt Landshut am Dienstag. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) vom 15. September, 0 Uhr, liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert in Landshut bei 30,4 pro 100.000 Einwohner. Im Landkreis Landshut ist der 7-Tage-Inzidenz-Wert bei 10,7 gleich geblieben.

Die 7-Tage-Inzidenz im Freistaat Bayern (Stand 15. September, 0 Uhr) bleibt ebenfalls mit 17,8 Fällen pro 100.000 Einwohnern beim Montags-Wert.

Die Lage in den Krankenhäusern ist seit Wochen stabil und entspannt. Das Klinikum Landshut (Stand 15. September, 9 Uhr) meldet unverändert folgende Zahlen: 1 Covid-19-Patient auf Normalstation, 1 Covid-19-Patient auf Intensivstation; dazu 2 Corona-Verdachtsfälle auf Normalstation. Die Situation im Krankenhaus Achdorf: 2 Covid-19-Patienten auf Normalstation, 3 Verdachtsfälle (davon weiterhin 1 auf intensiv).

Die Intensivbetten-Belegung in Bayern stellt sich insgesamt wie folgt dar: 37 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, 19 davon invasiv beatmet (Quelle: DIVI-Intensivregister; Stand: 14. September, 9 Uhr).

Ein Blick auf das Infektionsgeschehen in anderen kreisfreien Städten und Landkreisen Bayerns: Über dem Schwellenwert von 50 bei der 7-Tage-Inzidenz liegen am Dienstag weiterhin Kaufbeuren (72,9), Würzburg (64,1) – jeweils mit stark steigender Tendenz – sowie der Landkreis Garmisch-Partenkirchen (54,3 – Tendenz unverändert). Die bayerische Vorwarnstufe von 35 überschreiten die drei kreisfreien Städte Rosenheim (42,6), Nürnberg (41,9) – dort bleiben die Werte in etwa stabil. Von den Landkreisen weisen nur der LK Neu-Ulm (36,2) und der LK Würzburg eine Inzidenz knapp über 35 auf (35,2); die Kreise Kulmbach (34,8), Miesbach (34,1), Freising (33,5) und Unterallgäu (31,2) halten sich mehr oder weniger knapp unter dieser Marke. Die Landeshauptstadt München (33,3) hat die Frühwarnstufe nun wieder unterschritten.


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