18.06.2020, 15:38 Uhr

Marco Altinger in Sorge Morddrohung gegen Landshuter FDP-Kreisrat

FDP-Mann und Familienvater Marco Altinger hat per Post eine Morddrohung erhalten.  Foto: Thomas Tutsch/ArchivFDP-Mann und Familienvater Marco Altinger hat per Post eine Morddrohung erhalten. Foto: Thomas Tutsch/Archiv

Der niederbayerische FDP-Kommunalpolitiker Marco Altinger, der es heuer bei den Kommunalwahlen in den Landshuter Kreistag und den Bruckberger Gemeinderat geschafft hat, wird von „einem Rechtsextremen“ bedroht.

Bruckberg. In einem an Altinger gerichteten Brief wird davon geschrieben, dass er getötet werden soll, weil er „Rechtsextreme als Spinner“ bezeichnet habe. Altinger hat das Schreiben an die Polizei weitergeleitet, die nunmehr wegen Bedrohung ermittelt, so der FDP-Politiker.

Mit den Worten „Du Drecksau und Beamtensau, du erbärmliche Kreatur, nenn mich bloß nicht mehr rechten Spinner, sonst töte ich dich und mach dich platt“, attackiert der Briefeschreiber den Bruckberger. Und weiter geht es in dem handschriftlichen Brief: „Wir brauchen unbedingt eine Bürgerwehr, die diesen Drecksstaat in die Schranken weist, bis dahin und nicht weiter, sonst spritzt Blut.“

Unternehmer Altinger, selbst eine ehemaliger Polizist, ist besorgt: „Nach dem Mord an Walter Lübcke steht für mich fest, dass man derartige Äußerungen ernst nehmen muss. Wir haben zwei kleine Kinder, um die ich mir Sorgen mache. Wir haben eine wehrhafte Demokratie und ich stehe dafür, dass wir diese Demokratie verteidigen. Ich hoffe, dass die Polizei den Verfasser dieses Drohbriefes schnell ermittelt.“


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