15.03.2020, 13:47 Uhr

Neue Infos für den Raum Landshut Die Zahl der Corona-Fälle ist auf 29 gestiegen

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Landkreis Landshut ist erwartungsgemäß gestiegen.  Foto: 123rf.comDie Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Landkreis Landshut ist erwartungsgemäß gestiegen. Foto: 123rf.com

Am Sonntagmittag hat das Landratsamt Landshut die neuen Zahlen in Bezug auf die bestätigten Coronavirus-Fälle veröffentlicht. Der erwartete Anstieg wurde bestätigt, vor allem in der Gemeinde Tiefenbach ist eine Häufung erkennbar.

Landkreis Landshut. Die Zahl der infizierten Corona-Patienten im Raum Landshut steigt weiter: Stand Sonntagmittag wurde das Virus bisher bei 29 Personen festgestellt, verteilt über Stadt und Landkreis Landshut. Da laufend weitere Kontaktpersonen getestet werden und bei vielen Abstrichen die Ergebnisse noch ausstehen, ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

In der Gemeinde Tiefenbach wurden mit 12 Betroffenen bisher vergleichsweise viele Fälle festgestellt, da aufgrund einer größeren Veranstaltung, bei der einige der erkrankten Personen zugegen waren, auch die Zahl der Kontaktpersonen der infizierten Personen deutlich höher ist. Auch das Gasthaus in Ast ist aus diesem Grund derzeit geschlossen. Alle betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt Landshut arbeitet auf Hochtouren, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und nötige weitere Maßnahmen und Tests zu veranlassen. Um die Hausärzte zu entlasten, schalten Stadt und Landkreis Landshut ab Montag eine telefonische Annahmestelle (erreichbar unter 0871/408-1800), bei der Mediziner Anrufer entgegennehmen und klären, ob ein Anrufer einen konkreten Verdachtsfall darstellt.

Dieses Bürgertelefon ist ab Montag täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr geschaltet. Die zentrale Teststation an der Landshuter Grieserwiese ist ab Montag täglich von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Hier werden aber ausschließlich Personen getestet, die vorher von ihrem Hausarzt oder der telefonischen Annahme-Stelle angemeldet wurden, da bei ihnen ein konkreter Verdachtsfall besteht. Andere Personen werden nicht getestet.


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