17.12.2019, 23:05 Uhr

Landshuter Legende bei „Bares für Rares“ Alois Schloder holt sich bei Horst Lichter 2.000 Euro für die Reisekasse ab


Auf dem verstaubten Dachboden oder im dunklen Keller schlummert nicht selten ein verborgener Schatz oder eine äußerst kostbare Rarität. Gerade eben diese Kuriositäten und Antiquitäten möchte „Bares für Rares“ ans Tageslicht zerren – und hierfür teils stattliche Höchstpreise bieten. Seit 2013 moderiert Horst Lichter diese ZDF-Sendereihe – und hat nun prominenten Besuch aus Landshut bekommen. Alois Schloder, Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner von 1976, ist am Mittwochnachmittag, 18. Dezember, ab 15.05 Uhr (bis 16 Uhr) im „Zweiten“ zu sehen.

LANDSHUT Für die Trödel-Show mit Lichter und seinen Experten hat die lebende Landshuter Eishockey-Legende eine Bronze-Statuette aus dem Jahr 1907 hervorgeholt und zum Verkauf angeboten. Das Kunstwerk „Fechter“ hatte der deutsche Bildhauer Rudolf Marcuse geschaffen und von der Berliner Bildgießerei Hermann Gladenbeck handwerklich umsetzen lassen. „Ich hatte die 61 Zentimeter große Statuette anlässlich einer Ausstellung für mich privat gekauft“, erinnert sich Schloder, der Anfang August zusammen mit seiner Frau Margit bei der Aufzeichnung beim ZDF war.

Ex-Nationalspieler Alois Schloder hat den Fechter den Händlern angeboten – und schließlich stolze 2.000 Euro bekommen. Der Preis sei gerechtfertigt, so der 72-Jährige. Im Internet werde die Statuette zwischen 2.000 und 2.500 Euro gehandelt, seine „Schmerzgrenze“ wäre bei 1.500 Euro gelegen.

„2.000 Euro für den Fechter sind wirklich okay. Das Geld kommt in unsere Reisekasse, schließlich wollen wir bald wieder Tobias Rieder in Calgary besuchen. Da können wir die Summe gut gebrauchen“, freut sich Alois Schloder.


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