05.05.2020, 21:28 Uhr

Glückwunsch nach München Geburt im Rettungswagen – die kleine Jana hatte es besonders eilig

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Am Dienstag, 5. Mai, wurden die Rettungskräfte zu einer dringlichen Hausgeburt alarmiert.

München. Da jedoch nach einer kurzen Untersuchung klar war, dass bei der Schwangeren noch keine Eile bestand, entschieden sich die Rettungskräfte, die Niederkunft in eine Klinik zu verlagern. Die Schwangere wurde mit dem Notarztwagen in Begleitung des Kindernotarztes und eines Rettungswagens (RTW) mit Inkubator in eine Münchner Klinik zur Entbindung gefahren. Der RTW fuhr vorsichtshalber als so genannte Wärmestube für das Neugeborene mit, falls die Geburt doch auf dem Weg beginnen sollte. Als der RTW vor der Klinik eintraf, kam den Einsatzkräften ein Pärchen entgegen. Die Frau sagte, sie würde ins Krankenhaus müssen, da sie schwanger sei und das Köpfchen des Babys schon herausschaue. Sofort erkannte der RTW-Einsatzleiter den Ernst der Lage und brachte die werdenden Eltern zu seinem Fahrzeug. Er verschaffte sich in seinem Rettungswagen Platz und wandelte ihn kurzerhand in einen Kreißsaal um. Und schon ging die spontane Geburt los. Die Leitstelle schickte den Kindernotarzt zum Rettungswagen, rief in der Klinik an und wies eine Ärztin an, ebenfalls zum RTW zu kommen. Nach ein paar geübten Handgriffen der Rettungswagenbesatzung erblickte die kleine Jana um 4.39 Uhr das Licht der Welt. Die Kollegen führten eine erste Untersuchung durch, wickelten das Neugeborene in Decken und legten es der Mama auf die Brust. Die eintreffenden Ärzte übernahmen die weitere Versorgung und ließen den Vater die Nabelschnur durchtrennen. Anschließend brachten sie die Eltern und das Neugeborene in die Klinik.


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