19.03.2019, 13:05 Uhr

Moderne Stadtarchitektur Spatzen verlieren immer mehr ihre Brut- und Rückzugsmöglichkeiten

(Foto: Tierpark Hellabrunn/Marc Müller)(Foto: Tierpark Hellabrunn/Marc Müller)

Am Mittwoch, 20. März, ist Weltspatzentag. Der Aktionstag soll auf den Rückgang des Haussperlings aufmerksam machen, der vielerorts in Großstädten nahezu komplett verschwunden ist. Im Tierpark Hellabrunn kann der Spatz jedoch noch an einigen Stellen beobachtet werden.

MÜNCHEN War der Spatz noch vor wenigen Jahrzehnten als ständiger Begleiter des Menschen zu finden, ist er heute vor allem in Städten immer seltener anzutreffen. Die moderne Stadtarchitektur bietet dem Spatzen kaum noch Brut- und Rückzugsmöglichkeiten. Auch in München ist der Bestand in den vergangenen Jahren extrem zurückgegangen.

Umso erfreulicher, dass es einen Ort in der bayerischen Landeshauptstadt gibt, an dem der Haussperling noch recht häufig unterwegs ist: In Hellabrunn kann man den Vogel beispielsweise rund ums Elefantenhaus beobachten. An vielen Orten im Tierpark, darunter im Hellabrunner Mühlendorf, hängen spezielle Spatzenkästen, zum Teil auch mehrere nebeneinander. So wird den Vögeln, die bevorzugt in größeren Gruppen brüten, eine Unterkunft und die Möglichkeit einer Brutaktivität gegeben.

Tipps, wie man auch Zuhause Spatzen schützen kann, gibt es unter anderem in der Spatzenfibel auf der Website des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV) unter www.lbv-muenchen.de.


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