14.05.2018, 10:01 Uhr

Hochzeit Harry und Meghan Jede Dritte will einen Prinzen heiraten

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

38 Prozent haben sich schon in Prinzessinnenwelt geträumt.

DEUTSCHLAND Es ist die Traumhochzeit des Jahres: Prinz Harry wird die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle heiraten – eine Bürgerliche. Damit geht für Meghan ein Traum in Erfüllung, den knapp jede dritte deutsche Frau schon einmal geträumt hat: Einen Prinzen heiraten! Das ist das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Umfrage von LoveScout24. Das Datingportal hat dazu gemeinsam mit Ipsos im April 1.000 Deutsche zwischen 16 und 70 Jahren befragt. Demnach ist die Mehrheit der Ansicht, dass Meghan Prinzessin Kate (noch) nicht das Wasser reichen kann. Aber auch Prinz Harry wird keinesfalls als idealer Ehemann eingestuft.

Insgesamt 30 Prozent der deutschen Frauen haben schon einmal davon geträumt, einem echten Prinzen das Ja-Wort zu geben. 21 Prozent haben diesen Wunsch aber spätestens mit 14 Jahren aufgegeben. Immerhin knapp jede zehnte deutsche Frau (neun Prozent) sehnt sich nach wie vor nach einer royalen Hochzeit im weißen Kleid. Die Mehrheit lehnt eine Prinzenhochzeit für sich aber ab: 48 Prozent halten sie schlicht für unrealistisch, weitere 14 Prozent stufen eine Vorstellung wie diese als eine Beleidigung für alle emanzipierten Frauen ein. Und acht Prozent wollen deshalb keinen Prinzen heiraten, weil sie die Rolle einer Prinzessin von Geburt an bevorzugen. Das bedeutet, dass insgesamt sogar 38 Prozent der deutschen Frauen schon einmal von einem Leben als Prinzessin geträumt haben.

Dr. Katharina Ohana, Psychologin und Beziehungsexpertin bei LoveScout24: „Der Traum vieler Frauen von dem Prinzen und einem Leben als Prinzessin spiegelt die Sehnsucht nach dem vermeintlich perfekten Glück wider. Je unperfekter uns unser eigenes Leben erscheint, desto mehr träumen wir uns in eine solche Fantasiewelt hinein. Sie ist dann eine Art emotionales Pflaster für uns, kann aber auch zu völlig unrealistischen Erwartungen führen, mit denen wir ein mögliches Glück regelrecht verhindern. Für eine große Liebe braucht es nämlich keine Schlösser, Kutschen und weißen Pferde, sondern ganz einfach den Partner, der zu uns passt und der uns auf eine gesunde, reife Weise liebt.“

Harry nicht der perfekte Ehemann

Doch passen Meghan und Harry zueinander? Immerhin ist Meghan Amerikanerin, geschieden und ursprünglich auch noch Katholikin. Der drei Jahre jüngere Prinz Harry hingegen gilt als trinkfester Party-Prinz. Kann so jemand der perfekte Ehemann sein? Nein, glauben 69 Prozent der Deutschen laut LoveScout24-Studie. Lediglich 31 Prozent sehen in ihm einen Bräutigam ohne Tadel. Vor allem die jüngeren Frauen sind kritisch. So stufen 77 Prozent der Frauen zwischen 16 und 29 Jahren Harry nicht als perfekten Ehemann ein. Anders die Älteren: Zwar sprechen sich unter den Frauen über 50 Jahren auch 61 Prozent gegen Harry aus. Doch 39 Prozent in der Generation 50-Plus glauben, dass der Prinz of Wales die perfekte Partie für die Amerikanerin ist.

Meghan nicht die perfekte Prinzessin

Und wie sehen die Meinungen zu Meghan aus? Vor allem im Vergleich zu Kate, also der Frau von Prinz William, schneidet die Schauspielerin nicht gut ab: 85 Prozent der deutschen Frauen sagen, dass Kate eher ihren Vorstellungen von einer Prinzessin entspricht, nur sechs Prozent sprechen sich für Meghan aus (zehn Prozent kennen weder Kate noch Meghan). Sicherlich kann Kate hier von ihrem Amtsbonus profitieren: Man hat Kate schon in ihrer Rolle als Prinzessin erlebt, entsprechend leicht kann man sie sich also als solche vorstellen.

Unter dem Strich lässt sich sagen: Prinz Harry ist nicht der perfekte Ehemann, Meghan ist nicht die perfekte Prinzessin – vielleicht sind sie somit das perfekte Paar.


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