10.04.2019, 09:00 Uhr

Da wollte er immer hin Burghauser als Verstärkung in TV-Serie „Hubert ohne Staller“


Rudi Breiteneicher hat endlich eine Sprechrolle in seiner Lieblingsserie ergattert

BURGHAUSEN. Der Burghauser Rudi Breiteneicher ist ein Hansdampf in allen Gassen – im positivsten Sinne. In Sachen Kleindarstellerei ist er fast hyperaktiv zu nennen. Aber wahrscheinlich ist es gerade diese große Umtriebigkeit wie in Sketchen für B-Comedy, der er seine zahlreichen Einsätze in TV-Serien und Werbeclips verdankt.

Sein neuester Coup ist die Rolle eines Experten für Brandfälle in seiner absoluten Lieblingsserie „Hubert ohne Staller“. Es traf genau seinen Humor, als Staller in Folge 1 vor lauter Euphorie einen Gartenzwerg vor dem Haus eines Verdächtigen mit dem Fuß wegkickte.

Für „Hubert und Staller“ wurde er Kleindarsteller

„Hubert und Staller – jetzt Hubert ohne Staller– ist seit der ersten Folge 2011 meine Lieblingsserie“, erzählt Rudi. „Ich wollte da natürlich unbedingt mal wenigstens als Komparse mitmachen.“ Um das zu schaffen, meldete er sich bei drei Agenturen für Komparsen und Kleindarsteller an. So kam er zu vielen ansehnlichen Komparsen- und auch Kleindarsteller-Rollen in vier Folgen von „Dahoam is Dahoam“ oder „Sturm der Liebe“. Aber für seine Lieblingsserie kam erst Ende 2017 zum ersten Mal eine Anfrage – als Leiche. Aber selbst daraus wurde nichts.

Doch das Warten hat sich gelohnt. „Ende 2018 wurde ich sogar für eine Sprechrolle angefragt“, berichtet der Burghauser stolz. „Ich hatte zwei Drehtage als Sachverständiger Scheufle mit etwas Text.“ Dem Aufnahmeleiter war Breiteneicher in seiner Rolle als Sprengstoffexperte in „Dahoam is Dahoam“ aufgefallen und er dachte wohl „der passt genau für diese Rolle in ,Hubert ohne Staller‘“.

Am Mittwoch nach Ostern – am 24. April, 18.50 Uhr in der ARD –wird Rudi Breiteneicher in der letzten Staffelfolge „Um ein Haar“ von „Hubert ohne Staller“ zu sehen sein. „Ich habe da vier kurze Auftritte, mit etwas Text, inklusive einer kurzen Traumszene. Ich muss die Brandursache ermitteln, da das Revier fast abgebrannt ist.“

Die beiden Drehtage lagen weit auseinander – einmal Ende November 2018 und, weil Christian Tramitz wegen Krankheit länger ausgefallen ist, Mitte Januar 2019. Für Rudi wieder ein Grund zum Lachen: „Den Schnittfehler wird man in der Folge auch bemerken, im November lag kein Schnee, dafür im Januar um so mehr.“

Tramitz meinte: „Eine Leiche ist keine gute Rolle“

Mit „Hubert ohne Staller“, aber dafür mit Rudi hat sich sein Traum erfüllt. „Das Team und die Schauspieler waren alle super drauf, es war sehr familiär. In den Drehpausen wurde auch mal rumgeblödelt“, erinnert er sich. „Ich hatte auch einige schöne Gespräche mit den Hauptdarstellern. Christian Tramitz meinte, ich soll froh sein, dass ich keine Leiche spielen muss, das sei keine gute Rolle. Da wäre ich als Sachverständiger super gut dran, noch dazu mit Text.“

Für Rudi waren es „zwei supertolle und unvergessliche Tage“ und wer weiß: „Vielleicht darf ich noch mal dabei sein.“ Schließlich hat die Produktionsleiterin beim Abschied gesagt: „Vielleicht bis bald mal ...“


0 Kommentare