28.03.2019, 12:55 Uhr

Tragischer Unfall in Berlin Stephanie von Pfuels Sohn ist gestorben

Stephanie von Pfuel hat ihren ältesten Sohn verloren. (Foto: Robert Piffer)Stephanie von Pfuel hat ihren ältesten Sohn verloren. (Foto: Robert Piffer)

Karl Bagusat (26), der älteste Sohn der Gräfin von Tüßling, wurde bei einem Verkehrsunfall in Berlin lebensgefährlich verletzt und starb im Krankenhaus

TÜßLING/BERLIN. „Fußgänger verstorben“ ist die Meldung der Berliner Polizei vom 27. März 2019 überschrieben:

„Der 26 Jahre alte Fußgänger, der am 20. März 2019 bei einem Unfall in Berlin-Mitte lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte, ist gestern Abend in einem Krankenhaus verstorben.“

Dazu stellte die Polizei noch die Erstmeldung Nr. 0662 vom 21. März 2019:

Fußgänger von Auto erfasst

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Mitte. Gegen 19.30 Uhr überquerte der 26-jährige Fußgänger die Chausseestraße und wurde dabei von dem Mercedes eines 23-jährigen erfasst. Dieser war auf der Chausseestraße in Richtung Boysenstraße unterwegs. Der 26-Jährige prallte gegen die Motorhaube und Windschutzscheibe des Fahrzeugs. Von dort aus schleuderte der Mann auf die Gegenfahrbahn der Chausseestraße, wo er von einem entgegenkommenden Lkw, in welchem ebenfalls ein 23-Jähriger am Steuer saß, erfasst wurde. Derzeit wird der 26-Jährige in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 führt die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall.

Bei dem verstorbenen Fußgänger handelt es sich um Karl Bagusat, den ältesten Sohn von Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel (57), Besitzerin von Schloss Tüßling und Erste Bürgermeisterin des Marktes Tüßling. Als „Kaffee-Gräfin“ aus der Eduscho-Werbung wurde die Adelige bundesweit bekannt.

Aufgrund des tragischen Todesfalls findet der am kommenden Sonntag, 31. März, vorgesehene Lenz´n Markt mit Oldtimertreffen am Tüßlinger Marktplatz nicht statt - Tüßlings Gräfin fungierte jedes Jahr als Schirmherrin des Marktes.


0 Kommentare