13.04.2018, 11:09 Uhr

Sex statt Massage Physiotherapeut vergreift sich

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Ein 28-jähriger Physiotherapeut aus Moabit/Berlin hat eine Massage wohl mit Sex verwechselt. Er spricht von einem Missverständnis.

BERLIN Der 28-jährige Physiotherapeut Christian G. hat sich mit seiner Bekannten, einer Post-Zustellerin, zu Hause verabredet. Die 25-jährige Frau, die Christian über ihren Freund kennenlernte, beschwerte sich bei ihm via Facebook über ihr Rückenleiden und bat ihn um Hilfe - ohne anzügliche Andeutungen gemacht zu haben. 

Am Nachmittag des 16. Oktober stand die Frau in ihrer Dienstkleidung vor seiner Tür - immer noch im Glauben, dass es sich um kein Rendezvous handeln würde. Er untersuchte sie in seinem Wohnzimmer und dehnte ihren Rücken. Die Frau vertraute sich ihrem Bekannten an und erzählte ihm über ihre schwierige Beziehung.

Danach bat Christian sie in sein Schlafzimmer. Sie sollte sich laut des Berliner Kuriers auf den Bauch legen. Julia K.: „Er tastete sich von den Schultern nach unten bis zu den Hüftknochen.“ Er öffnete ihre Hose. Die Frau: „Ich dachte, dass muss so sein, um Verspannungen zu lösen.“ Plötzlich wurde er intim. Julia K.: „Ich warf mich geschockt zur Seite.“ Er hatte die Hose heruntergelassen.

Vor der Richterin stammelte G.: „Ich dachte, sie will Spaß. Ich bin entsetzt, dass ich es missverstanden hatte.“ Als sie ihn anschrie, habe er sofort aufgehört. „Tausendmal habe ich mich entschuldigt, ihr noch ein paar Gymnastik-Übungen gezeigt.“ Julia K.: „Obendrein verlangte er 10 Euro.“ Der Masseur hoffte auf Freispruch und schien mächtig verspannt, als er das Urteil hörte: Wegen sexuellen Übergriffs 9000 Euro Strafe.


0 Kommentare