21.11.2019, 10:25 Uhr

Eltern konnten Kinder mitnehmen Notarzt und Sanitäter, Landeplatzhelfer und Feuerwehrmann – der Mitarbeiter-Kinder-Tag des Klinikums hat einiges zu bieten

Die Kinder durften sich als Feuerwehrmann oder -frau ausprobieren. (Foto: Klinikum/Uschold)Die Kinder durften sich als Feuerwehrmann oder -frau ausprobieren. (Foto: Klinikum/Uschold)

Großes Gewusel morgens um halb acht im Klinikum St. Marien. Am schulfreien Buß- und Bettag am Mittwoch, 20. November, ist hier Kinderlachen zu hören und es verspricht ein spannender Tag zu werden. Wie in jedem Jahr bietet das Klinikum seinen Mitarbeitern einen Mitarbeiter-Kinder-Tag an, damit Eltern ihre Kinder an diesem schulfreien Tag einfach mit zur Arbeit nehmen können.

AMBERG Die Kinder sind hier gut versorgt, und haben zudem noch jede Menge Spaß. „ Das Angebot wird super angenommen, in diesem Jahr hatten wir 75 Anmeldungen, so viele waren es noch nie. Das zeigt, dass wir mit unserem abwechslungsreichen Programm alles richtig machen,“ freut sich Personalratsvorsitzender Reinhard Birner. Jedes Jahr überlegen sich Birner und sein Team neue tolle Aktionen für die Kids. Und mit denen ging es dann auch gleich nach einer kurzen Begrüßung von Klinikumsvorstand Manfred Wendl los. Aufgeteilt in drei Gruppen gab es erst eine Vorstellungsrunde mit Kennlernspielen, bevor es dann nach ganz weit nach oben ging. An einen Ort, an den fast niemand so einfach hinkommt: auf den Dachlandeplatz für den Hubschrauber. Dort wartet schon Marco Bethmann, Landeplatzhelfer und Ausbilder. Der erklärte den Kindern ganz genau was zu tun ist, wenn sich ein Hubschrauber ankündigt. Und was dann mit dem Patienten passiert, wenn er gelandet ist. Natürlich durften die Kinder Bethmann Löcher in den Bauch fragen. Viele wollten wissen, wie oft denn so ein Hubschrauber hier landet, wie große so ein Hubschrauber ist, und ob der auch nachts landen kann. Auf der Landefläche selbst staunten die Kinder sowohl über die vielen Lichter, die für eine Landung gebraucht werden, aber auch über den tollen Ausblick auf ihre Heimatstadt. Außerdem lernten sie die Löschanlage samt Löschequipment kennen.

Und weil wir schon beim Thema Löschen sind: Das Klinikum hat eine eigene Hausfeuerwehr. Und welcher kleine Junge hatte nicht schon mal den Traum Feuerwehrmann zu werden? Dem Traum konnte so mancher nun näher kommen. Zuerst einmal gab es eine kleine Brandschutzerziehung von Christoph Bachmann, dem Brandschutzbeauftragten des Klinikums. Vor allem wurde gelernt, wie man die Feuerwehr ruft und was man dann alles sagen muss. Auch auf welche Arten Feuer gelöscht werden kann wurde erklärt. Und dann gingen plötzlich ein Monitor und ein Papierkorb in Flammen auf. Jetzt war Geschick gefragt, denn die Kinder durften nun selber löschen und waren für einen Moment ganz wirkliche Feuerwehrmänner- und Frauen.

Nach so viel Feuereifer brauchte ein jeder eine kleine Stärkung, bevor es dann noch in den Rettungswagen ging. Michael Honig vom BRK stand bereit und erklärte den wissbegierigen Besuchern alles ganz genau und konnte damit auch so einige Ängste beseitigen. Das Blaulicht durfte angeschaltet werden, die Sauerstoffmaske wurde ausprobiert, sie lernten was ein Absauger ist und wofür man den braucht und was ein EKG misst. Die Kinder erfuhren, dass immer zwei Sanitäter im Rettungswagen sind, einer fährt und einer ist beim Patienten. Doch wenn Kinder als Patient mitfahren, ist immer noch ein dritter Sanitäter an Bord. Nämlich ein Teddybär, den jedes Kind geschenkt bekommt und an dem die Sanitäter zeigen, was sie am Patienten machen müssen. Ob nun eine Spritze geben oder ein Pflaster aufbringen.

So gut ausgebildet und mit jeder Menge neuen Eindrücken, vielen neuen Erfahrungen und neuem Wissen, bildete ein gemeinsames Mittagessen den vergnüglichen Abschluss des diesjährigen Mitarbeiter-Kinder-Tages.


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