06.08.2019, 11:54 Uhr

Jugendfeuerwehr in Schwandorf Zeltlager in Schönsee – buntes Programm unter dem Motto „Schmugglerrunde“

Das Fischerstechen. (Foto: Gerhard Drösel )Das Fischerstechen. (Foto: Gerhard Drösel )

Das 28. Kreisjugendfeuerwehr Zeltlager fand von Mittwoch, 31. Juli, bis Sonntag, 4. August in Schönsee unter dem Motto „Schmugglerrunde“ statt. Seinen Anfang fand es mit der Anreise von 35 Jugendgruppen mit mehr als 400 Teilnehmern und dem Aufbau und Einrichten des Zeltlagers.

SCHÖNSEE Die Landkreisführung der Jugendfeuerwehr im Landkreis Schwandorf hatte in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Schönsee, Jugendwartsprecher Peter Reiher und Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner fünf abwechslungs- und erlebnisreiche Tage organisiert.

Erster Programmpunkt war abends der Besuch des Freilichtspiels „Pascher - Die Nacht der langen Schatten“ am Eulenberg in Friedrichshäng bei Schönsee an der bayerisch-tschechischen Grenze. Hier wurden die Zeltlagerteilnehmer in eine einfühlsame Zeitreise in die Geschichte der Grenzregion entführt. Am zweiten Tag starteten die 400 Jugendlichen und ihre Betreuer zum Ausflug in den Wildgarten Furth im Wald. Auf 100.000 Quadratmetern sollen die Schwerpunkte Umweltbildung, Naturschutz und Tourismus umgesetzt werden. Außerdem soll den Besuchern die heimische Flora und Fauna vermittelt werden. Anschließend führte die Fahrt zum Rodel- und Freizeitparadies in St. Englmar. Gemäß dem Motto „Einsteigen, Losdüsen, Spaß haben“ nutzen die Ausflügler die verschiedenen Fahrgeschäfte ausgiebig. So unter anderem die längste Achterbahn Bayerns „da voglwuide Sepp“, die beiden Sommerrodelbahnen „Bayerwald Coaster“ und „Bayerwald-Bob“ und die Sommer-Tubbing-Bahn. Abends fand der Lagerabend „Alt gegen Jung“ statt. Hier wurde eine Gruppe der Lagerleitung in sieben Geschicklichkeitsspielen von einer Gruppe der Zeltlagerteilnehmern herausgefordert. Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Lagerolympiade. Bei verschiedenen Stationen wurden die Teilnehmer in Einzel- oder Gruppenübungen, Geschick, Sportlichkeit und Feuerwehrwissen getestet. Abends fand der Lagergottesdienst in der Pfarrkirche in Schönsee, zelebriert durch Pfarrer Heinrich Rosner aus Schwarzenfeld, mit Kirchzug statt. Begleitet wurde er durch die Grenzland Blaskapelle Dietersdorf. Zu später Stunde hatte die Freiwillige Feuerwehr Schönsee mit Jugendwart, Jugendwartsprecher Peter Reiher und Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner eine Geisterwanderung organisiert, die entlang des Grenzverlaufs führte. Am Samstag waren beim Fischerstechen am See und dem „Last man standing“ Wettbewerb Sportlichkeit und Ausdauer gefragt. Zusätzliche Programmpunkte waren Freizeit in und um Schönsee mit Besuch des Moorbades, Schlauchbooten am See, Bubble-Balls, Schnupper- und Blasrohrschießen beim örtlichen Schützenverein und Tagung des Kreisjugend-Forums. Nachdem die Siegerehrung wegen eines Gewitterregens kurz überbrückt werden musste, fielen die Grußworte vom stellvertretenden Landrat Arnold Kimmerl und Kreisbrandinspektor Richard Fleck kurz aus. In den wichtigsten Punkten herrschte aber ganz klare Einigkeit: Die hervorragende Disziplin und das überaus aktive Engagement seien ganz klar gezeigt und praktiziert worden. Von allen Seiten habe man größtes Lob bekommen.

Kreisjugendwart Christoph Spörl konnte zum Abschluss die Einzel- und Gesamtwertungen der Lagerolympiade bekannt geben. Die Jugendfeuerwehr Stulln konnte mit 200,46 Punkten ganz klar den ersten Platz für sich beanspruchen, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Niedermurach (197,46 Punkte) und der Jugendfeuerwehr Neukirchen-Balbini (197,21 Punkte). Lagerbeste wurden Lukas Wilhelm von der Jugendfeuerwehr Stulln (219,05 Punkte) und Elisabeth Kirchhammer von der Jugendfeuerwehr Niedermurach (209,25 Punkte). Das 28. Kreisjugendfeuerwehr Zeltlager ließ die Band „Dei vo Gestern“ musikalisch ausklingen.


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