20.02.2019, 14:58 Uhr

Belastungs- und Überforderungssituationen Unterstützung für Familien – acht neue Familienbegleiter qualifiziert

(Foto: Landratsamt Schwandorf)(Foto: Landratsamt Schwandorf)

Bereits zum vierten Mal wurden neue Familienbegleiter zertifiziert. Sie unterstützen junge Familien und geben ihnen in Belastungs- und Überforderungssituationen Hilfe zur Selbsthilfe. Interessierte Eltern können sich an die Koordinationsstelle Frühe Kindheit („KoKi“) am Landratsamt Schwandorf wenden.

LANDKREIS SCHWANDORF In insgesamt fünf Kurseinheiten wurden Anfang Februar erneut Tagesmütter des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) weitergebildet. Alle acht Teilnehmerinnen aus dem Landkreis schlossen die Zertifizierung erfolgreich ab und haben nun erweiterte Fachkenntnisse im Bereich „Frühe Hilfen“ gewonnen. Ziel jener präventiven Hilfen ist es, Belastungsfaktoren für die Familie zu minimieren und diese nachhaltig zu stärken, bevor es zu Problemen kommt. Gerade heutzutage stehen die Eltern vor herausfordernden Aufgaben. Sie müssen den hektischen Alltag organisieren, den Beruf mit der Familie kombinieren, die Kinderbetreuung stemmen und sind durch eine immer größer werdende Informationsflut Neuer Medien verunsichert. Nicht selten sind keine familiären Unterstützungsmöglichkeiten gegeben, um im Alltag mit anzupacken. Hier helfen die Familienbegleiter und reichen die Hand zur praktischen Unterstützung, und zwar unbürokratisch und kostenlos.

Das Kooperationsprojekt des SkF und der „KoKi“ besteht seit nunmehr sieben Jahren und ist in dieser Form einmalig. Die wertvollen Wegbegleiter unterliegen der Schweigepflicht, sind individueller Ansprechpartner für die Familie, helfen aus „wo es gerade brennt“ und haben stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme. Sie suchen gemeinsam nach Lösungen und begleiten die Familie ein Stück auf ihrem Weg. Die Hilfe wird durch die Koordinationsstelle Frühe Kindheit angeboten. Hier können sich Schwangere sowie Eltern von Kindern im Alter von null bis drei Jahren über individuelle Unterstützungsangebote beraten lassen. Die Hilfe erfolgt ohne Zwang und soll kurzfristig angelegt sein. (Werdende) Mütter und Väter können unter der Telefonnummer 09431/ 471-696 einen Beratungstermin vereinbaren.


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