11.10.2020, 22:48 Uhr

Kommunalpolitik Die neue Grundschule im Kasernenviertel – was ist mit dem Schwimmbad?

Renate Wienbreyer, Petra Weiherer, Mathilde Vietze, Dr. Steffen Landgraf und Sebastian Kropp vor der Baulücke des Sportpark Ost. Hier könnte nach dem Willen der Ortsvereins möglichst bald ein Schwimmbad eröffnet werden.  Foto: Kolbe-StockertRenate Wienbreyer, Petra Weiherer, Mathilde Vietze, Dr. Steffen Landgraf und Sebastian Kropp vor der Baulücke des Sportpark Ost. Hier könnte nach dem Willen der Ortsvereins möglichst bald ein Schwimmbad eröffnet werden. Foto: Kolbe-Stockert

Allen Widrigkeiten zum Trotz bewegt sich im Südosten Regensburgs einiges.

Regensburg. „Mich freut es außerordentlich, dass im Investitionsprogramm des Bildungsausschusses am 14. Oktober erstmals die dringend benötigte dreizügige Grundschule im Kasernenviertel auftaucht“, so SPD-Stadträtin Evelyn Kolbe-Stockert, die sich in den letzten Jahren für eine dritte Schule im Kasernenviertel stark gemacht hat. Mit den diesjährigen 88 Anmeldungen an der Grundschule am Napoleonstein und 66 Anmeldungen in der Pestalozzi-Grundschule, den beiden bisherigen Schulen im Viertel, ist der Bedarf an Grundschulplätzen unverändert hoch. „Das ist auch wenig verwunderlich, da bei uns im Viertel in den letzten Jahren sehr viele Wohnungen entstanden sind und auch in den nächsten Jahren noch weitere entstehen sollen“, stellt Renate Wienbreyer fest, die an der Pestalozzi-Grundschule Lesepatenschaften organisiert. Diese Entwicklung zeige, dass das Viertel weiterwächst und auch für junge Familien attraktiv ist. Mit der Schule als Fixpunkt, dem neuen Wohnraum, der von der Stadt auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne geschaffen wird und den Projekten im Rahmen des Programms „Sozialen Stadt“ entwickle sich das Viertel in eine gute Richtung.

Der neue Sportpark-Ost mit dem angrenzenden Begegnungszentrum und dem gerade entstehenden Kinderhaus könnte einen baulichen Fixpunkt darstellen. „Das bereits angedachte Hallenbad, für das sich die SPD und insbesondere der Ortsverein einsetzen, kann bei einer zeitnahen Umsetzung dem Viertel eine weitere positive Dynamik geben“, so Sebastian Kropp, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Südosten-Kasernenviertel, „wichtig ist uns hierbei, dass bei dem Bau der öffentlichen Gebäude wie Hallenbad und Schule, auch die klimagerechte öffentliche Verkehrsanbindung des Viertels mitgedacht wird“.

Positive Entwicklung in einem Viertel, das in den letzten Jahren enorm gewachsen ist. Vor allem das Zusammenspiel aus neuem Wohnraum, öffentlichen Räumen wie der Schule und dem Begegnungszentrum und als Zuckerl der neue Sportpark Ost, machen diese Entwicklungen attraktiv: „Gerade als Möglichkeit der sportlichen Betätigung und sozialen Begegnung kann sich dieser Teil des Viertels positiv auf die Gesundheit der Menschen auswirken“, meint Dr. Steffen Landgraf, stellvertretender Vorsitzender.


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