08.09.2020, 14:53 Uhr

Bildung Kinderkrippe „KALLe“ in Kallmünz wird erweitert – Spatenstich für ein neues „Storchennest“

 Foto: Julia Eisenhut Foto: Julia Eisenhut

Feierlich haben der Markt Kallmünz und die Johanniter mit einem Spatenstich die Erweiterung der Johanniter-Kinderkrippe „KALLe“ in Kallmünz eingeläutet.

Kallmünz. Seit dem September 2019 ist die neue Gruppe „Storchennest“ mit zwölf weiteren Krippenplätzen in Containern untergebracht. Obwohl sich in der provisorischen Zwischenlösung laut der Einrichtungsleitung Maria Söllner alle wohlfühlten, wird es für die neue Gruppe nun Zeit, in ihr eigenes Nest zu ziehen. Mit Stolz erzählte sie im Bezug auf die Mitgliedszahlen: „Bei der Einweihung 2013 hätte ich nie gedacht, dass es soweit kommt.“ Bis zum Jahresende soll das neue Gebäude winterfest werden.

Bürgermeister Ulrich Brey sieht der Kallmünzer Zukunft optimistisch entgegen und meinte, der Bedarf an neuen Krippenplätzen beweise, dass man hier ein gutes Umfeld genieße und in einer „Wohlfühloase“ lebe.

Bekannt ist die Johanniter-Kinderkrippe „KALLe“ durch ihre Kooperation mit heimischen Künstlern der „Kallmünzer Kunstkolonie“ und durch ihre Teilnahme an örtlichen Veranstaltungen wie dem Brückenfest und der Kunstnacht. Maria Söllner erklärte: Ziel sei es, den Kindern zu zeigen, dass Kunst nicht nur etwas für verstaubte Museen ist , sondern auch etwas zum Selbermachen.

Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner beendete den Spatenstich scherzend mit den Worten: „Die vierte Gruppe lässt bei dem Namen ,Storchennest‘ sicher nicht lange auf sich warten.“


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