31.07.2020, 11:17 Uhr

Abschlussfeier Heilpädagogen zwischen Therapie und Pädagogik

Die vier besten Heilpädagogen wurden gesondert geehrt. Sebastian Herzing, MDL Margit Wild, Sophie Stiegler, Akademieleitung Petra Werner, Laura Pfortner, Teresa Degner. Foto: Kathrin KünzelDie vier besten Heilpädagogen wurden gesondert geehrt. Sebastian Herzing, MDL Margit Wild, Sophie Stiegler, Akademieleitung Petra Werner, Laura Pfortner, Teresa Degner. Foto: Kathrin Künzel

Heilpädagogische Spieltherapie und Kunsttherapie, Sensorische Integration und Traumapädagogik, Systemische Beratung und Psychomotorik , das sind einige der Methoden, die alle 18 Heilpädagoginnen und Heilpädagogen der Fachakademie für Heilpädagogik Regensburg mit in ihren neuen Beruf mitnehmen.

Regensburg. „Für mich war klar, dass ich noch mehr Handwerkszeug brauche, um Menschen in herausfordernden Lebenslangen besser unterstützen zu können,“ resümiert Sophie Stiegler, die im Erstberuf Erzieherin ist. „An der Fachakademie für Heilpädagogik in Regensburg habe ich optimale Bedingungen dafür vorgefunden“. Nicht nur die Qualifikation der Dozentinnen und Dozenten sei maßgeblich, auch das durchdachte Konzept, das den Studierenden ein optimales Lernklima bereitete.

Dass die heilpädagogische Haltung, die Stärken und Ressourcen zutage zu fördern, auch ein Teil der gelebten Kultur an der Fachakademie sei, betonte auch der Direktor der Katholischen Jugendfürsorge, Michael Eibl, in seinen anerkennenden Worten. Gerade die Corona-Krise habe dem Beruf nochmals besondere Bedeutung verliehen, denn die seelischen Folgen werden uns in nächster Zeit noch beschäftigen. Deshalb unterstütze Eibl auch die Leiterin der Fachakademie, Petra Werner, in ihrem Engagement für den Beruf der Heilpädagogen.

Auch Landtagsabgeordnete Margit Wild gab in ihren Grußworten Kraft und Mut: „Schon Darwin wusste, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Dieser Grundsatz ist sehr zentral für alle Heilpädagogen, die mit heilenden Beziehungen und einem vollen Methodenkoffer in der Lage sind, diagnostisch begründet und sehr professionell zu fördern und zu einem glücklichen Leben zu verhelfen.“

Die Absolventen sollen alte Steine ins Rollen bringen, Inklusion ermöglichen und manchmal auch Steine des Anstoßes sein. Mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz sollen Sie zuweilen mutig ihre Expertise in multiprofessionellen Teams einbringen und selbstbewusst Partei für Menschlichkeit ergreifen, gab die Akademieleiterin den Absolventen mit auf den Weg.


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