16.06.2019, 11:22 Uhr

Minister Bernd Sibler gratuliert Zukunftsforschung an der Universität Regensburg wird mit rund 12,6 Millionen Euro gefördert

(Foto: Christian Eckl)(Foto: Christian Eckl)

Die Universität Regensburg hat im Rahmen des Programms Sonderforschungsbereiche/Transregio der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) rund 12,6 Millionen Euro für das Projekt „RNP Biogenese: Assemblierung von Ribosomen und nicht-ribosomaler RNPs und Kontrolle ihrer Funktion“ eingeworben.

REGENSBURG Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratulierte: „Mit ihrer umfassenden Forschungsarbeit leisten unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Regensburg einen entscheidenden Beitrag, damit aus Visionen Fortschritt entstehen kann. Sie gestalten mit ihrem Innovationsgeist und ihrer hohen Expertise unsere Zukunft! Dafür steht ihr erfolgreiches Abschneiden bei den Sonderforschungsbereichen beispielhaft. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung!“

Ziel des Forschungsprojekts ist es, molekulare Mechanismen der Zusammensetzung von Ribonukleoproteinkomplexen (RNPs) zu erforschen, da deren fehlerhafte Bildung zelluläre Fehlentwicklungen und ernsthafte Krankheiten verursachen kann.

Strenges Begutachtungsverfahren mit hohen Qualitätsanforderungen

Sonderforschungsbereiche werden nach einem strengen Begutachtungsverfahren mit hohen Qualitätsanforderungen vergeben, müssen international sichtbar sein und bedeuten für die Universitäten einen beträchtlichen Zuwachs an Stellen und Mitteln für den jeweiligen Forschungsbereich. Insgesamt hatte die Sitzung der DFG 14 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) und SFB-Transregio (TRR) für eine erste Förderperiode von zunächst vier Jahren eingerichtet – davon drei mit bayerischer Beteiligung. Der Ausschuss bewilligte außerdem die Verlängerung von 27 SFB/TRR – darunter sieben unter bayerischer Leitung – für jeweils eine weitere Förderperiode von vier Jahren.

Derzeit laufen an der Universität Regensburg insgesamt 6 SFB/TRR.


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