15.11.2018, 11:29 Uhr

Erfindergeist aus der Domstadt Regensburger Forscherteam holt ersten Platz bei internationaler Konferenz für medizinische Bildverarbeitung

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„Der erste Platz des Regensburger Forscherteams beim Wettbewerb der internationalen Konferenz für medizinische Bildverarbeitung zeigt ganz deutlich: Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen bewegen sich auf Spitzenniveau. Diese Leistung ist absolut beeindruckend“, gratulierte Wissenschaftsminister Bernd Sibler dem Team des Labors Regensburg Medical Image Computing (ReMIC) der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg zu seinem bemerkenswerten Erfolg beim Wettbewerb „Endoscopic Vision Challenge“.

REGENSBURG Dieser wurde im Rahmen der weltweiten Konferenz für medizinische Bildverarbeitung MICCAI 2018 in Granada ausgetragen. Das dreiköpfige Forscherteam der OTH Regensburg, bestehend aus Prof. Dr. Christoph Palm und den beiden wissenschaftlichen Mitarbeitern David Rauber und Robert Mendel, stellte seine Kompetenz in der Kategorie „Robotic Scene Segmentation“ eindrücklich unter Beweis: Es setzte sich mit seiner speziellen Methode des „Deep Learnings“ zur automatischen Analyse von Kamerabildern des DaVinci-Chirurgieroboters gegen 17 weitere Projektgruppen durch. „Top-Leistungen wie diese sind ein Beleg für die Weltklasse der bayerischen Wissenschaftslandschaft. Das Konzept unserer Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist hochattraktiv für junge Menschen. Es steht für Innovation und Fortschritt, für Praxisnähe und enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft. Angewandte Forschung und Entwicklung sind ein Markenkern unserer Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen“, so der Minister. Für ihn sind es die kreativen Nachwuchswissenschaftlerinnen und wissenschaftler, die „mit ihrem Erfindergeist die Zukunftsthemen gestalten und etwa hochmoderne Medizin- und Pflegetechnik entwickeln, um Menschen mehr Lebensqualität, Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen“. Die Rahmenbedingungen hierfür weiter zu verbessern, ist ein zentrales Ziel seiner Arbeit als Wissenschaftsminister.


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