18.09.2019, 14:06 Uhr

„Spielend“ gelernt Ferienprogramm im Museum Mühldorf kam gut an

(Foto: tomertu/123RF)(Foto: tomertu/123RF)

Es wurde gebohrt, gefädelt, gematscht und geklebt. Es gab spannende Geschichten und staunende Kinderaugen. Neben der Wissbegier verblüfften die kleinen und großen Entdecker vor allem aber mit ihrer Kreativität.

MÜHLDORF AM INN. In der Papierwerkstatt rührten die Kinder mit Zeitungsschnipseln bunte Farbsude zusammen. Während die jungen Forscher begeistert die Papierpulpe schöpften und pressten, erfuhren sie interessante Hintergrundgeschichten zum alten Handwerk des Papierschöpfens. Zum Ende entstanden ganz eigene einzigartige Papiere zum Beschreiben, Basteln und Verschenken. Ein weiteres Highlight der Bastelwerkstatt bot das Museum mit dem Thema Buchbinden. Die Feriengäste lernten einfache Wege der Buchbinderkunst und konnten auf diese Weise ihr eigenes, individuelles Skizzenbuch herstellen. Als weitere Besonderheit erhielten die Kinder die Möglichkeit, den Buchdeckel auf einzigartige Weise zu gestalten. So kamen Federn, Glitzer, Modelliermasse und vieles mehr auf eine ganz neue Art zum Einsatz. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und werden den jungen Künstlern noch lange Freude bereiten. Zum Abschluss der Ferienzeit hatten junge Nachwuchsforscher nicht nur die Möglichkeit, in der Ausstellung den vor 100 Jahren lebenden letzten Stadtfischer Alois Mareis kennen zu lernen, sondern konnten direkt am Inn kleine Lebewesen vom Ufer bestaunen und erforschen. Dr. Holzner vom Bezirksfischereiverein erzählte viele interessante Hintergrundgeschichten zu den Fischen und Insekten, die im und am Fluss leben. Auch der Naturschutz in der Heimat war ein wichtiges Thema.


0 Kommentare