06.10.2018, 14:49 Uhr

Kongress in Ingolstadt „Elterntalk“ hilft bei der Erziehung von Kindern

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die Erziehung von Kindern ist nicht immer leicht. Der Umgang mit sozialen Medien und Konsum, Suchtvorbeugung, Wertevermittlung und das Setzen von Grenzen beschäftigen viele Mütter und Väter. Hier hilft der „Elterntalk“ weiter.

INGOLSTADT „,Elterntalk‘ ist eine einzigartige Form der Beratung von Müttern und Vätern. Sie sollen wissen, sie sind mit ihren Fragen, Sorgen und Zweifeln nicht allein, anderen geht es ganz genauso. In den moderierten Gesprächen können sich Mütter und Väter über ihre Sichtweisen austauschen. Hier kann jeder Rat suchen – Herkunft, Bildungsabschluss oder die familiale Lebensform spielen keine Rolle“, erläutert Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer.

Am 6. Oktober 2018 findet in Ingolstadt der zweite bayernweite „Elterntalk“-Kongress statt. Dort können sich die beim „Elterntalk“ ehrenamtlich Tätigen fortbilden, austauschen und vernetzen. Dazu die Ministerin: „Enorm ist die integrative Kraft des bayernweiten Netzwerks in 46 Landkreisen und kreisfreien Städten. Es ist gelungen, bereits über 100.000 Mütter und Väter aus 85 Herkunftsländern zu beteiligen und Werte für eine gute Erziehung zu vermitteln. Damit ist ,Elterntalk‘ so erfolgreich wie nie! Grundlage des Erfolgs sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihr großartiges Engagement herzlich danke. Ich freue mich, wenn noch viele weitere Eltern und Kinder von ‚Elterntalk‘ profitieren können.“

„Elterntalk“ ist ein Projekt von Eltern für Eltern, das 2001 durch die Aktion Jugendschutz Bayern ins Leben gerufen wurde. Seit Beginn wird es von der Bayerischen Staatsregierung unterstützt und aktuell mit rund 900.000 Euro jährlich gefördert. Alle Eltern sind herzlich eingeladen, in angenehmer Atmosphäre ihre Erziehungsfragen zu erörtern. Unter www.elterntalk.de finden sie regionale Ansprechpartner und können einen Termin vereinbaren. Interessierte Kommunen sind aufgerufen, sich zu informieren und sich beim landesweiten Ausbau von „Elterntalk“ zu engagieren.


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