04.07.2018, 09:13 Uhr

Präsentation Jugendförderprojekt „Afs Maal g’schaut“ brachte tolle Ideen

(Foto: LRA Kelheim)(Foto: LRA Kelheim)

In den Jahren 2015/2016 wurde das gemeinsame Jugendförderprojekt der Landkreise Kelheim und Regensburg unter Führung des Musikpflegers des Landkreises Kelheim, Thomas Dürr, ins Leben gerufen. Mit dem Projekt sollen im zweijährigen Rhythmus junge Musiker und Musikerinnen, Musikgruppen und SängerInnen aus den beiden Landkreisen, die in bairischer Mundart singen und musizieren besonders gefördert werden. Die Musikrichtung ist dabei egal, wichtig ist nur der bairische Dialekt.

LANDKREIS KELHEIM Am 2. Juli fand nun im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Kelheim die Präsentation der zweiten Auflage des Jugendförderprojektes „Afs Maal g’schaut“ 2018 statt.

In diesem Jahr haben sich über 40 Kinder in sechs verschiedenen Gruppen für das Projekt angemeldet. Mit dabei waren aus dem Landkreis Kelheim die Gruppe „Schicks“ mit Emma Meier, Sina Tauber, Laura Mausch und Matthias Hofmeister mit dem Lied „jung und knackig“, Marita Beslmeisl, Pia Peter und Johannes Beslmeisl mit „Wennst in Himme“ und die Gruppe „Party-Girls“ mit Sophia Lindinger, Hannah Altmann, Jule Moser, Lena Raßhofer und Laura Maußhammer mit der Eigenkompostion „Verliabt“. Aus dem Landkreis Regensburg haben sich die 2. Klasse der Grundschule der Domspatzen unter Leitung von Herrn Andreas Büchner mit dem Lied „Wos is heut´für a Tag“, Magdalena Renner mit „Eitza hob i mei Haisl“ und Alissa und Tina Renner mit „D´Sau“ beteiligt.

Alle angemeldeten Teilnehmer durften ihren Beitrag professionell für die Projekt-CD aufnehmen. Mit der CD erhalten die Beiträge eine Label-Code-Nummer und können damit von Radio- und Fernsehsender gespielt werden. Drei der Gruppen hatten sich bereits 2016 an der ersten Auflage des Projektes beteiligt.

Landrätin Tanja Schweiger und Landrat Martin Neumeyer waren beeindruckt von den Live-Darbietungen der Kinder und lobten deren Fleiß und deren Mut, sich „Afs Maal schauen zu lassen“. Musikpfleger Thomas Dürr war sichtlich stolz auf seine Schützlinge und wünschte sich, daß diese weiterhin den bairischen Dialekt pflegen und singen.

Auch Donikkl, bekannter Kinderliedermacher schaute bei der Veranstaltung vorbei und erzählte davon, wie er als Kind mit der Musik begonnen hatte. Er forderte die Kinder auf, mit der Musik weiter zu machen und „dabei zu bleiben“. Musik macht schließlich Riesenspaß!


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