22.11.2018, 09:39 Uhr

Aufgaben besprochen Kinder gehen uns alle an

Gerti Iglhaut, PStn Rita Hagl-Kehl, MdB, Yvonne Pletl-Schäfer und Elvira Wudy (v. l.) im Gespräch. (Foto: pm/Kinderschutzbund)Gerti Iglhaut, PStn Rita Hagl-Kehl, MdB, Yvonne Pletl-Schäfer und Elvira Wudy (v. l.) im Gespräch. (Foto: pm/Kinderschutzbund)

Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, selbst Mitglied des Kinderschutzbundes Deggendorf-Plattling, traf sich zum Gespräch mit der Vorsitzenden des Kinderschutzbundes Deggendorf, Yvonne Pletl-Schäfer, und deren Stellvertreterinnen Gerti Iglhaut und Elvira Wudy über die anstehenden Aufgaben im kommenden Jahr.

DEGGENDORF Der Kinderschutzbund Ortsverband Deggendorf besteht seit über 30 Jahren und ermöglicht Kindern, die gesellschaftliche Teilhabe. Er bietet Schutz vor Gewalt, Unterstützung in Notsituationen, Besucherdienst im Krankenhaus und leistet Familienhilfe. Das Wohl der Kinder steht ganz klar im Vordergrund. Er unterhält zudem zwei Kleiderläden in Deggendorf und Plattling. Anträge auf Unterstützung können entweder hier direkt oder über andere Institutionen wie Erziehungsberatungsstellen, Jugendamt, Schulen oder auch dem Frauennotruf gestellt werden.

Der Verein habe Patenschaften im Rahmen des Projektes Klasse2000 zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung übernommen, erläuterte Yvonne Pletl-Schäfer. Die Ziele dieses Projektes für Grundschulen lägen darin, Kindern zu vermitteln, wie sie gesund, stark und selbstbewusst aufwachsen könnten. Sie würden lernen, was gesund sei und wie sie mit ihrem Körper richtig umgingen. Zudem würden ihnen wichtige Lebenskompetenzen, wie der Umgang mit ihren Gefühlen oder wie Konflikte lösbar seien, beigebracht. Kritisches Denken und „Nein sagen“ zu erlernen, sei ebenso wichtig wie sich selbst zu mögen. Ab dem Jahr 2019 werde es mit dem Programm „Kindergarten plus“ ein ähnliches pädagogisches Konzept zur Prävention an Kindergärten geben.

Die Zusammenarbeit mit den politischen Verantwortlichen vor Ort gestalte sich sehr gut, so Elvira Wudy. Die Außenstellen Plattling habe sich gemeinsam mit Vertretern der Stadt Plattling um neue Räumlichkeiten bemüht und dies habe Erfolg gezeigt. Derzeit würden neue Räume renoviert und die Stadt Plattling stelle umfangreiches Mobiliar zur Verfügung. Neben den Mitgliedsbeiträgen werde der Verein über Spenden und Aktionen des Vereins selbst finanziert. Die örtlichen Unternehmen würden den Kinderschutzbund unterstützen und dafür seien sie sehr dankbar.

„Ich bin dankbar, dass es nach wie vor zahlreiche, engagierte Menschen gibt, die sich um die Kleinsten kümmern. Dieser Einsatz ist unbezahlbar. Jedes Kind hat unsere Aufmerksamkeit verdient, unabhängig davon, wo es herkommt“, stellte Rita Hagl-Kehl abschließend fest.


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