26.12.2017, 10:54 Uhr

Staatssekretär Bernd Sibler erfreut „Bayern ist das Bundesland, das am meisten in Bildung investiert“

(Foto: Thomas L. Jenner)(Foto: Thomas L. Jenner)

„Bildung im Freistaat hat oberste Priorität. Bayern ist das Bundesland in Deutschland, das am meisten in Bildung investiert“, so bringt Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler den Bildungsfinanzbericht 2017 des Statistischen Bundesamtes auf den Punkt.

DEGGENDORF/BAYERN Der Bericht des Statistischen Bundesamtes, der im Dezember vorgelegt wurde und vor allem auf Daten aus dem Jahr 2014 basiert, zeigt, dass knapp ein Siebtel der deutschen Bildungsausgaben aus dem Freistaat stammt. Insgesamt haben Bund, Länder und Gemeinden im vergangenen Jahr gemeinsam 128,4 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben, allein in Bayern waren es laut Kultusministerium 18,24 Milliarden Euro.

Bayern investiert damit mehr als ein Drittel des Haushalts in Bildung und Wissenschaft, im aktuellen Haushaltsjahr 2017 sind dies rund 18,67 Milliarden Euro. Zudem hat Bayern seine Ausgaben für Bildung in den letzten Jahren deutlich erhöht. „Wir ruhen uns nicht auf dem Erreichten aus, sondern legen größten Wert darauf, auch in Zukunft die besten Rahmenbedingungen für Bildung zu setzen“, so Staatssekretär Sibler.

Bayern liegt in den vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Vergleichszahlen der Ausgaben der Länder für öffentliche allgemeinbildende und berufliche Schulen weit vorn. Pro Schüler stiegen die Ausgaben nach Angaben des Kultusministeriums zwischen 2005 auf 2014 massiv an, konkret von 4.900 Euro auf 7.600 Euro. Dagegen investierten die deutschen Länder im Berichtszeitraum im Schnitt lediglich 6.700 Euro pro Schüler. Wie die Studie „Bildungsmonitor“ mehrfach bescheinigte, werden die Investitionen in Bayern zudem effizient eingesetzt.

„Darüber hinaus werden auch die bayerischen Lehrkräfte im Vergleich zu anderen Bundesländern besser bezahlt. Im Berichtszeitraum sind die Bruttogehälter für Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen und Bildungseinrichtungen in Bayern um rund 300 Euro monatlich höher als im Bundesdurchschnitt“, berichtet Bernd Sibler. „Der Freistaat schätzt die Arbeit seiner Lehrkräfte und weiß um ihre verantwortungsvollen Aufgaben. Das drückt sich auch in der Bezahlung aus“, so Sibler. Das Bildungspaket, das von der Bayerischen Staatsregierung beschlossen wurde, sieht zudem, bei einem entsprechenden Landtagsbeschluss, weitere 2.000 Stellen für die schulische Bildung vor. „Das wäre eine weitere massive Stärkung für unsere Bildungslandschaft“, so Sibler abschließend.


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