11.02.2020, 10:30 Uhr

Jetzt geht es los Realschule Zwiesel auf dem Weg zur Sanierung

Das Bild zeigt den kommissarischen Schulleiter Christian Sagmeister, Landrätin Rita Röhrl, Thomas Frisch (Landratsamt Regen), Architekt Robert Brunner und Hausmeister Max Kreuzer zusammen mit den Schülern der Klasse 5 a. Foto: Langer/Landkreis Regen Das Bild zeigt den kommissarischen Schulleiter Christian Sagmeister, Landrätin Rita Röhrl, Thomas Frisch (Landratsamt Regen), Architekt Robert Brunner und Hausmeister Max Kreuzer zusammen mit den Schülern der Klasse 5 a. Foto: Langer/Landkreis Regen

Planungsaufträge wurden vom Landkreis Regen vergeben.

ZWIESEL. „Wir wollen die Realschule Zwiesel nicht nur erhalten, sie soll eine moderne Schule werden“, sagt Landrätin Rita Röhrl. Bereits im Landratswahlkampf hatte sie versprochen sich für den Erhalt, der „wichtigen Schule“ einzusetzen. „Die Schule hat ein großes Einzugsgebiet und die Lehrkräfte vor Ort machen eine sehr gute Arbeit“, weiß die Landrätin und dies haben auch der Kreistag und die Regierung von Niederbayern anerkannt. So wurde nun grünes Licht für die Planungen der Sanierung gegeben.

Den Planungsauftrag erhielt das Architektenbüro Brunner aus Viechtach, die Mitarbeiter sind zusätzlich für die Bauleitung verantwortlich. Die Elektroplanung wurde an das Ingenieurbüro Meindl und Amberger aus Viechtach vergeben. Die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik plant das Ingenieurbüro Kopp aus Frauenau. „Es ist natürlich gut, dass Firmen aus der Region die Planungen in Angriff nehmen“, freut sich Röhrl. Bereits in den kommenden Wochen sollen die Vorplanungen starten. Dazu wird das Büro Brunner nicht nur den Bedarf ermitteln, auch die Schulverantwortlichen können sich mit Anregungen einbringen und konkrete Anforderungen formulieren.

Eng eingebunden ist auch das Facilitymanagement des Landkreises Regen. Thomas Frisch wird das Projekt begleiten. Er und seine Kollegen haben bereits vor der Ausschreibung die notwendigen einzelnen Maßnahmen ermittelt und Frisch wird zukünftig stark in die Maßnahme mit eingebunden sein, denn das Gebäudemanagement wird die Bauherrenaufgaben übernehmen.

Bereits jetzt ist klar, dass das Gebäude energetisch saniert werden soll, auch der Brandschutz soll ertüchtigt werden. Ferner soll das Schulhaus barrierefrei werden und auch die Heiztechnik soll erneuert werden. Aus Sicht der Schulverwaltung ist die Sanierung der Klassenräume dringend notwendig. Dies machte auch der kommissarische Schulleiter Christian Sagmeister beim Besuch der Landrätin klar. Er berichtete, dass sich bereits eine Lehrergruppe Gedanken über zwingend notwendige Maßnahmen gemacht hat. „Wir können ihnen bereits jetzt eine Liste mitgeben“, sagte er zum Architekten Robert Brunner, der die Liste auch prompt eingepackt hat. Brunner versprach, dass er in den kommenden Wochen das Haus nicht nur genau unter die Lupe nehmen wird, er werde sich auch ausreichend Zeit für Gespräche vor Ort nehmen. Danach werde er mit der Regierung die Möglichkeiten absprechen und mit den konkreten Planungen beginnen. Erst danach könne man über die Kosten sprechen, betont die Landrätin, wobei man nach ersten Schätzungen mit Ausgaben in der Höhe von mehr als sieben Millionen Euro rechnen müsse. „Das Geld ist aber gut angelegt“, findet Rita Röhrl.


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