17.07.2018, 11:45 Uhr

Filmschmiede im Bayerischen Wald Trickfilmprojekt der Uni Passau mit der Grundschule Neuschönau

Natürliche Materialen wie Blätter und Zapfen wurden als Kulisse für die Trickfilme von den Kindern verwendet. (Foto: Anna Herrmann)Natürliche Materialen wie Blätter und Zapfen wurden als Kulisse für die Trickfilme von den Kindern verwendet. (Foto: Anna Herrmann)

Ins Filmgeschäft stiegen jüngst die vierten Klassen der Grundschule Neuschönau im Hans-Eisenmann-Haus ein. Zusammen mit dem Nationalpark-Bildungsteam und Studenten des Universitäts-Seminars „Hands On-Minds On!“ galt es ein Filmprojekt zu realisieren.

NEUSCHÖNAU Betreut von Jessica Knauer sahen die vier Schülergruppen zunächst den Film „Wasser im Nationalpark Bayerischer Wald“. Der im Rahmen des LIFE+ Projekts produzierte Clip diente den Schülern als erste Anregung. Danach beschäftigten sie sich mit Fragen wie: „Wer braucht das Wasser?“, „Wer wohnt im und um das Wasser herum?“ und „Wieso braucht man Wasser?“ Die Antworten verwandelten die Kinder in Konzepte für eigene kleine Filme.

Nach Erarbeitung eines Storyboards - der Handlungsstruktur – beschäftigten sich die Grundschüler mit der Umsetzung: Welche Kulisse wird eingesetzt? Wie wird die Kamera positioniert? Wie setze ich Licht ein? Bei den verwendeten Requisiten setzten die Jungfilmer ausschließlich auf natürliche Materialien, die sie anschließend in das Set integrierten.

Als witzige Darstellungsform nutzten die Teilnehmer die Technik „StopMotion“. Das ist ein Verfahren, bei dem kurze Bilder einer Szene aufgenommen und die Szenen für die folgenden Aufnahmen geringfügig abgeändert werden, so dass der fertige Film in Daumenkino-Optik daherkommt. Nach abschließendem Feintuning zu Ton, Musik und Spezialeffekten schauten sich alle Gruppen die fertigen Filme an. Nun gehen die Clips beim Video-Wettbewerb des Nationalparks ins Rennen. Auch bei den NaturVision Filmtagen im Hans-Eisenmann-Haus werden sie gezeigt.


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