Gesundheit

Mit Training und Gesundheit ein starkes Gedächtnis erlangen

11.07.2017 | Stand 10.01.2021, 6:08 Uhr

Sportler wissen, dass ohne Training keine guten Leistungen erreicht werden können. Ähnlich verhält es sich mit dem Gedächtnis. Unser Gehirn muss immer wieder gefordert werden, um zu funktionieren und vor allem das Gedächtnis braucht gezielte Unterstützung. Glücklicherweise stehen viele Übungen und andere Maßnahmen zur Verfügung, um das Erinnerungsvermögen zu trainieren. Wir stellen die Möglichkeiten in den Rubriken Sport/Körper, Training und Ernährung vor.

Sport und Körper Damit das Gedächtnis perfekt funktionieren kann, müssen die Voraussetzungen im Körper gegeben sein. Hierzu gehört es, den Leib zu pflegen, was über Sport, Schlaf und Gesellschaft geschieht. Sport ist dabei bewusst an erster Stelle genannt. Durch körperliche Ertüchtigung funktioniert das Gedächtnis deutlich besser. Die Herzfrequenz wird durch Bewegung gesteigert, wodurch mehr Sauerstoff in das Gehirn getragen wird. Die Leistungsfähigkeit ist deutlich erhöht. Personen, die regelmäßig Sport betreiben, haben ein 40 % niedrigeres Risiko an Alzheimer zu erkranken. Neben Sport ist auch der Schlaf ein wirksames Mittel für ein besseres Gedächtnis. Der Bedarf an Schlaf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Forscher gehen davon aus, dass 7 bis 8 Stunden Schlaf sinnvoll sind. In diesem Zustand verfestigt das Gedächtnis Erlerntes und perfektioniert Fähigkeiten. Ebenfalls haben Forscher herausgefunden, dass viel Gesellschaft das Gedächtnis stärkt. Enge Freundschaften halten das Gehirn auf Trab und so konnten sich Menschen mit viel gesellschaftlichem Umgang deutlich mehr merken. Gedächtnistraining Am ehesten lässt sich das Gedächtnis wohl durch gezieltes Training ausbilden. Hierzu stehen zahlreiche Rechen-, Schreib- oder Logikübungen zur Verfügung, die das Gehirn nach und nach trainieren. Es müssen beispielsweise Zahlenreihen vervollständigt oder die Bedeutung von Wörtern erkannt werden. Ebenfalls sind Logikspiele wie Schach, Sudoku oder einige Kartenspiele sinnvoll für die Leistung des menschlichen Computers. Training bedeutet aber auch, dass verfestigte Erinnerungen immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Das heißt, es macht durchaus Sinn, von Zeit zu Zeit bekannte Telefonnummern aufzusagen, oder die Adressliste von Freunden durchzugehen. Abgespeicherte Dinge müssen ab und an neu gelernt werden, damit sie wirklich dauerhaft im Langzeitgedächtnis verbleiben. Experten raten zudem zum Lernen von Fremdsprachen, da durch Vokabeln und Grammatik das Gehirn und das Gedächtnis gleichermaßen trainiert werden. All diese Tricks und Übungen lassen sich bequem in Ratgebern nachlesen. Die Internetseite www.witt-weiden.de bietet einen guten Ratgeber mit Übungen zu diesem Thema. Ernährung Als dritte Rubrik sei an dieser Stelle die Ernährung und deren Einfluss auf das Gedächtnis betrachtet. Es gibt Lebensmittel, die gut für das Gedächtnis sind. Hierzu zählen Kohl, Spinat und Brokkoli. Aber auch Beeren wie beispielsweise Blaubeeren helfen dem Gehirn. Besonders schädlich hingegen ist der Konsum von Alkohol. Eine Studie unter Männern, die täglich Alkohol tranken, hat ergeben, dass bei ihnen Probleme mit Erinnerungen bereits sechs Jahre früher einsetzten, als bei Männern, die keinen Alkohol tranken. Beim Thema Trinken wird empfohlen, dass klare Getränke wie Wasser oder Tee konsumiert werden. Stresshormone werden hierdurch vermindert und das Gehirn, welches zu 80 Prozent aus Wasser besteht, wird mit Stoffen versorgt. Wer zusätzlich sein Gedächtnis aufbauen möchte, kann zu Präparaten greifen. Hierzu zählt beispielsweise das Lachsöl aus dem Reformhaus, bei dem die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren das Gehirn stärken.

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