09.11.2017, 15:07 Uhr

Risse in der B11 Straßenbauer kamen mit blauem Auge davon

(Foto:Staatliches Bauamt Passau)(Foto:Staatliches Bauamt Passau)

Straßenbauamt ist sich sicher, die B11-Probleme jetzt in den Griff zu bekommen.

GRAFLING Risse in der B11, im Extremfall könnte die ganze B11 wegbrechen! Es waren dramatische Nachrichten, die kürzlich die Bundesstraße 11 bei Grafling schrieb. Die B11 nördlich von Datting wurde sofort halbseitig für den Verkehr gesperrt. Seitdem waren die Ingenieure mit der Ursachenforschung beschäftigt.

Jetzt steht fest, dass es keine eindeutige Ursache gibt. „Die Straße hat schon immer Probleme bereitet“, erklärt Bauoberrätin Susanne Hopfner vom Straßenbauamt Passau. Das liege vor allem an der Bodenbeschaffenheit. Zumindest gibt es aber zwei Vermutungen, weshalb es hier zur Rissbildung kam. Und, welch Glücksfall, gegen beide Vermutungen gibt es die gleichen Sicherungsmaßnahmen. Derzeit wird der Hang zusätzlich mit neun Meter langen Erdnägeln gesichert. Anschließend bekommt die Straße eine Deckschicht. Die Maßnahmen werden laut Baudirektor Robert Wufka etwa noch zwei, drei Wochen in Anspruch nehmen. Bis dahin bleibt die halbseitige Sperrung. Während anschließend die Deckschicht aufgebracht wird, müsse die B11 ein, zwei Tage lang komplett gesperrt wereden. Anschließend sei die Straße aber wieder zweispurig befahrbar.

Bis zur endgültigen Fertigstellung der B11 im Jahr 2020/21 soll es dann keine weitere Vollsperrung mehr geben.


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