11.05.2015, 15:43 Uhr

Mehrere Beanstandungen Autobahnpolizei kontrolliert auf der A99 20 Busse

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Am Freitagnachmittag, 8. Mai, fand auf dem Gelände der Autobahnpolizeistation Hohenbrunn eine behördenübergreifende Kontrolle des gewerbsmäßigen grenzüberschreitenden Personenverkehrs statt.

HOHENBRUNN Die sowohl in Richtung Süden, als auch in Richtung Norden fahrenden Reisebusse wurden aus dem fließenden Verkehr selektiert und der Kontrollstelle zugeführt. An der Kontrollaktion beteiligten sich neben fachkundigen Polizeikräften aus den Polizeipräsidien Oberbayern Nord und Oberbayern Süd auch Mitarbeiter des Zolls und der Regierung von Oberbayern.

Bei der rund sechsstündigen Kontrolle wurden insgesamt 20 Busse kontrolliert. Die Erforderlichkeit solcher Kontrollen zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass die Hälfte der kontrollierten Fahrzeuge beanstandet werden musste. Neben Verstößen nach dem Personenbeförderungsgesetz, dem Güterkraftverkehrsgesetz und dem Fahrpersonalgesetz wurden auch Geschwindigkeitsüberschreitungen, Überladungsverstöße und mangelhafte bzw. fehlende Ausrüstungsgegenstände wie Feuerlöscher, Warneinrichtungen oder Erste-Hilfe-Material festgestellt. Außerdem wurde ein Strafverfahren wegen eines Fälschungsdeliktes eingeleitet und ein Haftbefehl bei einem Businsassen vollstreckt.

Bei einem Bus aus Südosteuropa war aufgrund gravierender technischer Mängel die Fahrt an der Kontrollstelle zu Ende. Die Passagiere mussten auf das Eintreffen eines Ersatzbusses warten, um ihre Reise fortsetzten zu können. Weiterhin konnten Zollbeamte geschuldete Steuerbeträge von insgesamt fast 1 000 Euro einziehen.

Die Autobahnpolizeistation Hohenbrunn plant weitere derartige Kontrollen, um der anhaltend hohen Zahl von Zuwiderhandlungen in diesem Aufgabenbereich zu begegnen.


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